Flotte Rhythmen und Reime beim CDU-Aschermittwoch

Der Niederrheinische CDU-Chor (rechts außen der Dingdener CDU-Vorsitzende Bernhard Borgers) unterhielt die Gäste beim Fischessen des CDU-Stadtverbands Hamminkeln.

Rückblick und Ausblick, ernste Töne und heiterer Gesang: diese bunte Mischung war Programm beim Aschermittwochstreffen des CDU-Stadtverbands Hamminkeln. Knapp 100 CDU-Mitglieder und Gäste waren der Einladung zum traditionellen Fischessen gefolgt. Das Küchenteam von Familie Buschmann hatte köstliche Heringsspezialitäten zubereitet. CDU-Chef Norbert Neß und Senioren-Union-Vorsitzender Heinz Breuer sorgten für die launige Programmgestaltung.

„Hallo, guten Morgen Deutschland“, schmetterten die Mitglieder des Niederrheinischen CDU-Chors zu später Stunde in den Saal. Schon regten sich viele Hände, um die Melodie klatschend zu begleiten. Mit „Sweet Caroline“ oder Leonard Cohens „Halleluja“ ging es munter weiter. Für schmunzelnden Applaus sorgte die Hymne der Senioren-Union, wie Chor- und Bandleader Rolf Trost aus Xanten bemerkte: „Fahre mit uns mit den E-Bikes“, lautete der Refrain des umgetexteten Wanderliedes. Der CDU-Chor ist ein Unikat in Deutschland. Im hiesigen CDU-Kreisverband Wesel haben sich Sangesbegeisterte zu dieser Combo zusammengefunden. Sogar CDU-Landeschef und Ministerpräsident Armin Laschet zeigte sich einst begeistert: Die Sängerinnen und Sänger mussten spontan eine Melodie für sein Handy einsingen. Weiterlesen

Charlotte Quik zu Gast im Jugendzentrum „Juze“: „In Hamminkeln wird vorbildliche Arbeit für Kinder und Jugendliche geleistet“

(v.l.) Thomas Tangelder, Stefanie Werner, Charlotte Quik MdL, Jürgen Palberg, Robert Graaf, Rita Nehling-Krüger und Sven Reinartz. (Foto: Elmar Venohr, Wahlkreisbüro Charlotte Quik MdL)

„Alle Verantwortlichen fördern die Kinder und Jugendlichen mit viel Fachkompetenz
und Herzblut“, zeigte sich Charlotte Quik begeistert. Um sich vor Ort über Angebote
der Hamminkelner Jugendarbeit und aktuelle Entwicklungen zu informieren, stattete
die örtliche Landtagsabgeordnete dem Jugendzentrum „Juze“ einen Besuch ab. Die
CDU-Politikerin hatte erst im Herbst vergangenen Jahres Verantwortliche aus Hamminkeln zu einem Werkstattgespräch über den Kinder- und Jugendförderplan in
den Landtag eingeladen. Nun war sie dem Besuchsangebot der Stadt Hamminkeln
gefolgt.

Empfangen wurde sie von Bürgermeister Bernd Romanski, der vom Ersten
Beigeordneten und Kämmerer Robert Graaf sowie vom zuständigen
Vorstandsmitglied Jürgen Palberg begleitet wurde. Neben Rita Nehling-Krüger,
Fachdienstleitung des Bereichs Bildung, stellten Juze-Leiterin Stefanie Werner, der
städt. Schulsozialarbeiter Sven Reinartz und Juze-Mitarbeiter Thomas Tangelder die
Offene Jugendarbeit in Hamminkeln und diesem Zusammenhang das Konzept des
Juze vor. Weiterlesen

Dieter Wigger ab April neuer CDU-Fraktionsvorsitzender

Der neue Fraktionsvorstand der CDU-Ratsfraktion Hamminkeln (von links): Matthias Holtkamp, Anneliese Große-Holtforth, Wilhelm Kleine-Besten sowie der neue Fraktionsvorsitzende Dieter Wigger mit Vorgänger Dieter Genterzewsky. Gerret Wedler konnte aufgrund eines privaten Termins nicht am Fototermin teilnehmen.

Auf einer Klausurtagung in Vreden-Zwillbrock wurde Dieter Wigger aus Dingden zum künftigen neuen Vorsitzenden der CDU-Ratsfraktion gewählt. Er tritt das Amt zum 1. April 2018 als Nachfolger von Dieter Genterzewsky an.

Der promovierte Jurist Dieter Wigger gehört dem Stadtrat bereits seit der Kommunalwahl 1999 an. Dem neuen Führungsgremium gehören darüber hinaus der erste Stellvertreter Wilhelm Kleine-Besten aus Brünen, der zweite Stellvertreter Gerret Wedler aus Mehrhoog sowie die Beisitzer Anneliese Große-Holtforth aus Hamminkeln und Matthias Holtkamp aus Ringenberg an. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende Roswitha Bannert-Schlabes trat nicht erneut zur Wahl an, ein weiteres Stellvertreteramt war seit dem Tode Jürgen Kurans vakant. Weiterlesen

Bürger- und Heimatvereine sprechen sich gegen Ratsverkleinerung aus

Beim Treffen zum Thema Ratsverkleinerung waren mit dabei (von links): Wolfgang Kawula (Marienthaler Bürgerverein e.V.), Christof Schmidt-Rotthauwe (Heimatverein Ringenberg), Stefan Tidden (Hamminkelner Verkehrsverein HVV), Heinrich Hoffmann (Heimatverein Dingden), Hannes Ritte, Andrea Nienhaus (beide Alte Herrlichkeit Wertherbruch e.V.) und Theo Büning (Dorfgemeinschaft Loikum).

Auf Einladung von CDU und Grünen haben Vertreterinnen und Vertreter der Bürger- und Heimatvereine zu einem sachlichen Austausch über das Thema „Verkleinerung des Stadtrates“ teilgenommen. Anlass war das aktuelle Bürgerbegehren der Initiative „Pro Mittelstand“, das eine Verkleinerung von heute 38 auf künftig 28 Sitze verlangt.

Teilnehmer des Treffens waren Vorsitzende und Vorstandsmitglieder von: Alte Herrlichkeit Wertherbruch e.V., Heimatverein Dingden e.V., Hamminkelner Verkehrsverein e.V. (HVV), Dorfgemeinschaft Loikum, Marienthaler Bürgerverein e.V. und Heimatverein Ringenberg.

Zu Beginn des Treffens erläuterten CDU-Parteivorsitzender Norbert Neß und Grünen-Fraktionschef Johannes Flaswinkel die Positionen der beiden Parteien sowie das weitere Vorgehen. In sachlicher und konstruktiver Atmosphäre wurde anschließend über die Argumente diskutiert. Teilnehmer des Gesprächs waren darüber hinaus auch Gisela Brick (Vorsitzende des Grünen-Ortsverbands), Dieter Genterzewsky (CDU-Fraktionsvorsitzender) sowie weitere Mitglieder aus Partei und Fraktion.

Am Ende des Treffens haben die Vertreterinnen und Vertreter der Bürger- und Heimatvereine folgenden Konsens einvernehmlich festgehalten: „Wir lehnen die Verkleinerung des Stadtrates ab. Die jetzige Zahl von 38 Mandaten passt zu unserer Stadt und zu den Bedürfnissen der einzelnen Dörfer und Ortsteile.“

In der gut anderthalbstündigen Diskussion wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Reihe von Argumenten genannt: „Schon die Reduzierung um zwei Mandate führt dazu, dass als erstes die Wahlbezirke Loikum und Wertherbruch zusammen gelegt werden, da hier die höchsten Abweichungen von der durchschnittlichen Wahlbezirksgröße festzustellen ist. Somit hätten Loikum und Wertherbruch einen gemeinsamen Ratsvertreter – und jeweils keinen eigenen mehr. Das lehnen wir ab. Bei der Verkleinerung um vier, sechs, acht oder im Maximalfall zehn Mandate sind zwangsläufig alle Orte unmittelbar betroffen. Auch für die größeren Ortsteile ergeben sich aus der Reduzierung von Ratsmitgliedern nur Nachteile. Wir sind uns darin einig, dass die Ansprechpartner des Rates so dezentral und so lokal wie möglich angesiedelt sein sollten. Die Bürger- und Heimatvereine haben beste Erfahrungen mit ihren »Ansprechpartnern vor Ort«. So nimmt das Ratsmitglied beispielsweise an den regelmäßigen Dorfvertreterversammlungen in Loikum teil und kann die Anliegen des Dorfes direkt an Rat und Verwaltung weitergeben. Die Zusammenarbeit mit den Heimat- und Bürgervereinen ist eine Beziehung des Geben und Nehmens, denn umgekehrt bringt das Ratsmitglied die neuesten Informationen aus dem Rathaus mit in die Versammlung. Gäbe es den örtlichen Ratsvertreter nicht mehr, würde dieser Informationsfluss abreißen. Diese unmittelbare Nähe ist wichtig und richtig. Die Heimat- und Bürgervereine legen Wert darauf, dass sie parteipolitisch neutral arbeiten. Umso wichtiger ist es deshalb, den schnellen Kontakt ins Rathaus zu haben, um Themen zu platzieren, die für uns entscheidend sind. Die hiesigen Politiker sind nicht »die da oben«, sondern es sind unsere Nachbarn, die sich für uns einsetzen und die genau wissen, was in ihren Dörfern und ihren Bezirken läuft. Würden die Ratsbezirke vergrößert, nähme die Anonymität zwangsläufig zu. Das wollen wir nicht. Die Ratsmitglieder sind gut vernetzt und über ihre Mitgliedschaft in Vereinen und anderen Organisationen nah am Puls der Dörfer. Diese lokale Expertise gilt es zu erhalten und nicht durch Reduzierung oder Verkleinerung zu schwächen.“ Weiterlesen

Von der soliden Finanzierung der Kitas bis hin zur Stärkung der Kommunen: „Die Politik der NRW-Koalition wird sich auch 2018 positiv auf den Kreis Wesel auswirken“, blickt die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik nach vorn

„Die Politik der NRW-Koalition wird sich auch 2018 positiv auf den Kreis Wesel auswirken“, nutzt die heimische Landtagsabgeordnete Charlotte Quik die Zeit nach dem Jahreswechsel, um nach vorn zu blicken.

„Wir werden 2018 intensiv mit den Kommunen und Trägern die Reform der Kita-Finanzierung vorantreiben und an einem komplett neuen Kinderbildungsgesetz arbeiten. Ziel ist eine nachhaltige und solide finanzielle Ausstattung der Kita-Landschaft und eine Verbesserung der Betreuung auch in den hiesigen Kommunen. Dabei legen wir unter anderem Akzente auf eine bessere Sprachförderung und – wenn vor Ort gefordert – flexiblere Öffnungszeiten“, betont die CDU-Politikerin, die auch durch ihre Mitarbeit als Sachkundige Bürgerin im Jugendhilfeausschuss des Kreises Wesel direkt erfährt, wo „vor Ort der Schuh drückt“. Mit dem von den regierungstragenden Fraktionen beschlossenen Kita-Rettungspaket hatte die Landesregierung im vergangenen Jahr den Kollaps vieler Kindertagesstätten verhindert und allein dem Kreis Wesel insgesamt rund elf Millionen Euro als Sofortmaßnahme zur Sicherung der Kita-Landschaft bis 2019 zur Verfügung gestellt. „Ich unterstütze darüber hinaus das zu beschließende Maßnahmenpaket der Landesregierung zum Thema ,säumige Unterhaltszahler’. Mittelfristig wird sich das Land zentral um das Eintreiben der Gelder kümmern und die Kommunen entlasten.“ Weiterlesen

CDU und Grüne zum Bürgerbegehren: Pro Demokratie – Gegen Verringerung

In diesen Tagen werden bei uns Unterschriften (von der Initiative „Pro Mittelstand“) für ein Bürgerbegehren gesammelt, um den Stadtrat von heute 38 Mitgliedern auf 28 zu verringern. Wir, CDU und Grüne, haben uns bereits positioniert und im Rat dagegen gestimmt.

38 Ratsmitglieder sind genau richtig:

  • Damit die vielen Aufgaben vernünftig und sachgerecht bearbeitet werden.
  • Damit alle Ortsteile und Dörfer angemessen vertreten sind – auch die Kleinen.
  • Damit sich Politik gerade in unsicheren Zeiten nicht zurückzieht. Die Antwort auf Radikale und Hetzer heißt nicht „weniger Demokratie“, sondern muss „mehr Demokratie“ sein.

Vorstellung der Informationskampagne: (v.l.) Norbert Neß, Gisela Brick (Grüne) und Dieter Genterzewsky.

Unsere Stadt besteht aus sieben Dörfern: Brünen (mit Marienthal), Dingden, Hamminkeln, Loikum, Mehrhoog, Ringenberg und Wertherbruch. Wir nennen sieben Gründe, warum die Verkleinerung des Stadtrates aus unserer Sicht der falsche Weg ist.

Das Flugblatt enthält die sieben guten Gründe und kann hier geladen werden.

In der Vorlage der Stadtverwaltung wird das Thema analytisch gut aufbereitet; die Vorlage kann hier gelesen werden. In der Ratssitzung am 20. Dezember 2017 hat der Stadtrat mit 22 Ja- zu 14 Nein-Stimmen bei 2 Enthaltungen die Verkleinerung abgelehnt.

NRW-Innenminister Herbert Reul beim CDU-Neujahrsempfang 2018

NRW-Innenminister Herbert Reul ist Gastredner beim Neujahrsempfang 2018 des CDU-Stadtverbands Hamminkeln am Sonntag, 14. Januar 2018, 11 Uhr. Die Veranstaltung findet im Ratssaal statt. Nach der Begrüßung durch den CDU-Vorsitzenden Norbert Neß wird Anneliese Große-Holtforth ein Grußwort sprechen. Für die musikalische Begleitung sorgt in bewährter Weise die Musikschule Hamminkeln, diesmal mit dem Damenensemble „N-Joy – das Chörchen“.
„Innenpolitik und Innere Sicherheit waren zentrale Themen des vergangenen Jahres und werden auch zukünftig eine beherrschende Rolle spielen“, erläuterte Neß: „Sicherheit ist das Thema Nummer Eins für viele Menschen: Schutz vor Kriminellen zählt ebenso dazu wie das persönliche Bedürfnis nach einem unbeschwerten Leben.“ Als Innenminister verantwortet Herbert Reul die Innere Sicherheit in unserem Land. Mehr Polizisten sollen die Sicherheit ebenso garantieren wie eine bessere Polizeiausstattung, effizientere Polizeigesetze sowie eine intensivere europäische Zusammenarbeit. „Wir benötigen eine große Kraftanstrengung, um die Sicherheit in Nordrhein-Westfalen schrittweise und konsequent zu verbessern. Mein Ziel ist es, NRW so sicher wie möglich zu machen“, sagte Reul.

CDU und Grüne: Rückzug und Verkleinerung ist das verkehrte Signal

Zur von der Stadtverwaltung beabsichtigen Verkleinerung des Hamminkelner Stadtrates erklären die Fraktionsvorsitzenden Dieter Genterzewsky (CDU) und Johannes Flaswinkel (Grüne):

„Unsere Demokratie wird von radikalen Kräften insbesondere von Rechts bedroht. Die Antwort darauf kann nicht weniger Demokratie sein, sondern muss mehr Demokratie sein. Eine Verkleinerung des Stadtrates wäre somit gerade in unsicheren Zeiten das völlig falsche Signal. Rückzug ist verkehrt, demokratische Offensive ist notwendig. Der Stadtrat von Hamminkeln hat das richtige Maß, denn in ihm werden alle Dörfer und Ortsteile sowie die politischen und gesellschaftlichen Kräfte repräsentiert. Eine Verkleinerung hätte zur Folge, dass es keinen eigenen Ratsvertreter mehr für die kleineren Dörfer wie Loikum, Wertherbruch oder Marienthal gäbe. Das wollen wir nicht. Schon seit der kommunalen Neuordnung war klar, dass alle Teile unserer Stadt im Rat angemessen vertreten sein sollen. Dabei muss es bleiben. Das Argument, dass die Verkleinerung ein Instrument gegen radikale Parteien sein könnte, geht am Thema vorbei, denn radikale Parteien hatten seit der Stadtgründung 1975 niemals eine Chance bei uns. Die beabsichtigte Verkleinerung wäre erst Recht kein Instrument gegen Radikale. Es ist an uns, durch vernünftige, zielorientierte und bürgernahe Politik, diese Totengräber der Demokratie zu bekämpfen. In der Sache, nicht durch kleinere Parlamente.“

CDU-Ratsfraktion beschließt Personalien

Die CDU-Ratsfraktion Hamminkeln hat am Montagabend einstimmig beschlossen, dass Dr. Dieter Wigger und Matthias Holtkamp als beratende Mitglieder in den Fraktionsvorstand nachrücken. Die Wahl des neuen Fraktionsvorstandes soll wie geplant im Frühjahr 2018 erfolgen. Die Ratsmitglieder Wigger und Holtkamp sollen bereits in den anstehenden Haushaltsberatungen aktiv in die Vorstandsarbeit eingearbeitet werden, um einem sanften Übergang an der Fraktionsspitze zu erreichen. Weitere Personalfragen sollen im Rahmen einer eigens anberaumten Klausurtagung Anfang Februar beraten und beschlossen werden.

Weiterhin wurde eine Stabsstelle für administrative und öffentlichkeitswirksame Aufgaben eingerichtet. Hier folgte die Fraktion ebenfalls einstimmig dem Vorschlag, die sachkundigen Bürger Stefanie Schulten-Borin, Lothar Mindthoff, Roland Schmithuisen bereits mit sofortiger Wirkung in die Fraktionsarbeit einzubinden. Verstärkt wird das Team durch Christof Peters aus dem Ortsverband Dingden. Anneliese Große-Holtforth kümmert sich zukünftig um die Themen und Termine der Fraktion.