Positives Feedback auf CDU-Flugblattaktion für Elektrifizierung des „Bocholters“

Am Infostand in Hamminkeln: Lothar Mindthoff, Udo Bovenkerk, Anneliese Große-Holtforth und Matthias Holtkamp.

Viel positives Feedback und Zustimmung haben die CDU-Vertreter am heutigen Morgen bei der Flugblattaktion an den Bahnhöfen Hamminkeln und Dingden erhalten. Bereits ab 6:30 Uhr verteilten sie eine Informationsschrift zur Elektrifizierung des „Bocholter“ und Brezel an die Pendler. „Wir haben viele gute Gespräche geführt“, berichtete CDU-Kreistagsmitglied Udo Bovenkerk, der in Hamminkeln von Anneliese Große-Holtforth, Lothar Mindthoff, Matthias Holtkamp und Alfred Nelz unterstützt wurde. In Dingden waren CDU-Ortsvorsitzender Bernhard Borgers und Simon Kleine-Besten am CDU-Sonnenschirm.

Bernhard Borgers und Simon Kleine-Besten am Infostand in Dingden.

Für den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Norbert Neß zeigte die Aktion, dass die CDU den Nerv der Bevölkerung voll getroffen hat mit ihrem politischen Beschluss, die Elektrifizierung der Bahnlinie vorbehaltlos zu unterstützen. Bei den Pendlern gab es wenig Verständnis für die juristischen Winkelzüge, die in der Vorlage für den Planungsausschuss am kommenden Mittwoch aufgeführt sind. „Es bleibt dabei: Wir wollen nicht, dass dem Vorhaben aus egozentrischen Motiven oder aus einem falsch verstandenen Kirchturmsdenken heraus Steine in den Weg gelegt werden. Die politischen Signale müssen auf »Grün« gestellt werden.“ Deshalb lehnt die CDU-Ratsfraktion die angestrebte Klage im Zusammenhang mit der Elektrifizierung ab.

„Wenn der Bocholter elektrisch und schneller wird, hat das viele Vorteile“, zählte Neß auf: „Pendler und Bahnreisende kommen schneller und ohne Umsteigen ans Ziel im Ruhrgebiet oder bis nach Düsseldorf. Das hat auch wirtschaftliche Vorteile, insofern ist die merkwürdige Milchmädchenrechnung des »Pro Mittelstand«-Vereins eine Lachnummer, den Zug einfach langsamer fahren zu lassen. Weitere Vorteile liegen auf der Hand: Nicht alle können es sich erlauben, mit dem Auto zu pendeln, insofern hat jede Vereinfachung und Beschleunigung auch soziale Vorteile. Und wenn der Zug nicht mehr mit Diesel unterwegs ist, bringt das in jedem Fall eine ökologische Verbesserung mit sich.“

CDU-Ratsfraktion lehnt Klage wegen Elektrifizierung des „Bocholter“ ab

Die CDU-Ratsfraktion wird dem Vorschlag der Stadtverwaltung, wegen der Elektrifizierung des „Bocholter“ und der Beschrankung von drei Bahnübergängen zu klagen, nicht zustimmen. Das hat das Gremium in seiner gestrigen Sitzung beschlossen. CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Dieter Wigger kommentierte den Beschlussvorschlag als „inhaltlich falsch und tendenziös“. Die CDU setze sich für die Elektrifizierung der Bahnstrecke ein, damit Bahnreisende künftig umsteigefrei schneller ins Ruhrgebiet oder nach Düsseldorf gelangen können. „Die Elektrifizierung und der Ausbau müssen kommen und wir brauchen hier keine Blockadepolitik. Wir wollen den schnellen Bocholter schnell!“ Der Ausbau stelle einen wichtigen Mehrwert dar, den es umzusetzen gelte. Die CDU-Fraktion will sich darüber hinaus auch noch einmal mit der Sinnhaftigkeit der drei in Frage stehenden Bahnübergänge auseinandersetzen.

Der CDU-Stadtverband wird am​ kommenden​ Freitag mit einer​ Infokampagne die Bahnreisenden in Dingden und Hamminkeln über ihre Position informieren. „Wir wollen nicht, dass diesem Vorhaben jetzt aus egozentrischen Motiven oder aus einem falsch verstandenen Kirchturmsdenken heraus Steine in den Weg gelegt werden“, heisst es in der Informationsschrift der CDU. Darüber hinaus werden die Vorteile der Elektrifizierung ausgeführt: schnellerer und direkter Anschluss nach Düsseldorf und ans Ruhrgebiet sowie die ICE-Bahnhöfe, erhöhte Kapazitäten und die geplante Modernisierung der Bahnhöfe Dingden und Hamminkeln.

CDU-MIT fordert zügige Elektrifizierung des „Bocholter“: Unverständnis über „bockige“ Reaktion des Bürgermeisters

Die Mittelstandsvereinigung der CDU in Hamminkeln fordert Rat und Verwaltung auf, den Ausbau der Bahnstrecke Wesel – Bocholt nicht durch Klagen zu verzögern. „Es ist eines der wichtigsten Nahverkehrsprojekte auf unserem Stadtgebiet. Dazu gibt es erheblich mehr Sicherheit an der Strecke“, sagte Vorsitzender Ulrich Erens. „In Dingden einsteigen, einmal umsteigen, und schon ist man in Peking oder sonst wo auf der Welt! Wir haben viele Pendler, die zukünftig anstatt des Autos die Bahn nutzen werden“, ist sich Erens sicher, da Taktung und Fahrzeiten sich verbessern. Das schont Ressourcen und entlastet die Straßen.

„Der Umweltgedanke scheint im Rathaus nur bei eigenen Projekten zu zählen“, kritisiert Erens. Auch muss man in Wesel Richtung Düsseldorf nicht mehr umsteigen, was vor allem für viele Ältere Menschen von großem Vorteil ist. Gleiches gilt für Mitbürger und Mitbürgerinnen mit einen Handicap. Völlig unverständlich ist die „bockige“ Reaktion des Bürgermeisters, findet die MIT. Als das Projekt vor Jahren Thema war, wurden Kosten in Höhe von über einer Million Euro genannt. Jetzt ist nur noch ein Bruchteil zu schultern. Rechnet man die positiven Aspekte dagegen, kann Hamminkeln nur gewinnen. Neben den Pendlern werden auch Wirtschaft, Tourismus und Handel durch dieses wichtige Infrastrukturprojekt profitieren und damit auch die Stadt!

Dass der Haushalt die Mittel nicht hergibt, glaubt die CDU-MIT nicht. Es ist sicherlich möglich, Mittel umzuschichten. „Wer Geld für unsinnige Absperrungen von Parkplätzen auf dem Marienplatz kurzfristig zur Verfügung stellen kann, wird dies auch für dieses wichtige Projekt schaffen“, ist man sich im MIT-Vorstand einig. Und welche der betroffenen Weg von öffentlichem Interesse sind, wurde schon in der aufwendigen Untersuchung zum Wirtschaftswegekonzept festgelegt!

Erfolgreiche Mitgliederversammlung der CDU-Hamminkeln

Vor der CDU-Mitgliederversammlung (von links): Arnd Cappell-Höpken, Charlotte Quik MdL, Christian Kremer und Norbert Neß

Landwirtschaftspolitik stand im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung 2018 des CDU-Stadtverbands Hamminkeln. Vorsitzender Norbert Neß begrüßte den stellvertretenden Generalsekretär der EVP, Christian Kremer, sowie den Vorsitzenden des CDU-Kreisagrarausschusses, Arnd Cappell-Höpken aus Hünxe. Zudem konnten die Mitglieder die Delegierten für die Kreisvertreterversammlung zur Europawahl wählen. Im Landwirtschafts-Talk im Rahmen der Reihe „Unsere Heimat. Unsere Werte.“ ging es um die jüngsten Vorschläge der EU-Kommission für das künftige Agrarbudget. Zahlreiche Besucher beteiligten sich mit Fragen an der Diskussion.

Die Lokalpresse hat ausführlich berichtet:
Artikel aus der Rheinische Post
Artikel aus der NRZ
Artikel aus dem BBV (Bezahlschranke)

Vorbereitung auf die Europawahl 2019: Öffentliche Mitgliederversammlung zur EU-Landwirtschaftspolitik am 7. Juni 2018

Bis zur Europawahl im Mai 2019 ist es zwar noch gut ein Jahr hin. Der CDU-Stadtverband Hamminkeln bereitet sich auf seiner Mitgliederversammlung am kommenden Donnerstag, 7. Juni 2018, aber bereits auf das Ereignis vor. Die Tagesordnung des Stadtparteitages umfasst Delegiertenwahlen für die Kreisvertreterversammlung zur Europawahl. Außerdem steht die europäische Landwirtschaftspolitik im Blickpunkt. „Neben den CDU-Parteimitgliedern sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, insbesondere aus der Landwirtschaft, sehr herzlich zur Teilnahme eingeladen“, sagte CDU-Vorsitzender Norbert Neß. Die öffentliche Mitgliederversammlung beginnt um 19.30 Uhr im Gasthof Buschmann (Hauptstraße 52, Hamminkeln-Ringenberg).​

Zwei fachkundige Referenten haben die Hamminkelner Christdemokraten zum Thema Landwirtschaft eingeladen: Den Vize-Generalsekretär der Europäischen Volkspartei (EVP), Christian Kremer sowie den Vorsitzenden des CDU-Kreis-Agrarausschusses, Arnd Cappell-Höpken. In der Einladung zur Mitgliederversammlung heißt es wörtlich: „Europäische Themen bestimmen unsere Politik auf allen Ebenen. Ein Thema, das für unsere Heimat von großer Bedeutung ist, möchten wir auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung herausgreifen: Was kann unsere Landwirtschaft von der künftigen Europapolitik erwarten? Wo gibt es heute Fehlentwicklungen, die korrigiert werden müssen? Warum fühlen sich die Landwirte als »Prügelknaben der Nation«? Welche Ideen und Vorstellungen gibt es in unserer Region, die wir als Wunsch und Auftrag an EU-Fachleute geben wollen?“

Aktueller Brennpunkt der Mitgliederversammlung sind sicher auch die Vorschläge der EU-Kommission für die nächste Förderperiode 2021 bis 2027, die EU-Agrarkommissar Phil Hogan am vergangenen Freitag vorgestellt hat. Er hat bereits Deckelungen für landwirtschaftliche Großbetriebe angekündigt, kleine und mittlere Höfe sollen jedoch eine höhere Unterstützung je Hektar erhalten. Generell sollen Zahlungen stärker an Umweltauflagen geknüpft werden. CDU-Vorsitzender Norbert Neß dazu: „Christian Kremer zählt zu den Top-Führungskräften der CDU in Brüssel, und wir sind froh, dass er die Anregungen und Hinweise aus Hamminkeln mit in die weitere Debatte nehmen kann.“

Christian Kremer stammt aus Kalkar im Kreis Kleve. Er ist 44 Jahre alt und seit vielen Jahren als ​stellvertretender ​Generalsekretär für die Europäische Volkspartei (EVP) in Brüssel tätig, die Vereinigung von 74 christlich-demokratischen und konservativen Parteien Europas zu der auch CDU und CSU gehören. Bei der kommenden Europawahl möchte Kremer als Abgeordneter ins EU-Parlament einziehen. Im Bezirk Niederrhein stellt er sich auf einer Bezirksversammlung am 22. Juni 2018 in Krefeld bei der Kandidatennominierung zur Wahl (gemeinsam mit drei weiteren Bewerbern). Der CDU-Kreisverband Wesel hat ihm jüngst ebenso wie sein Heimatverband Kleve die Unterstützung für seine Kandidatur zugesagt.

CDU Hamminkeln trauert um Dieter Genterzewsky

Dieter Genterzewsky

Heute Nacht (16. Mai 2018) ist der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende der CDU Hamminkeln, Dieter Genterzewsky, im Alter von 71 Jahren verstorben. Er erlag im Krankenhaus in Münster seiner schweren Erkrankung. „Die CDU Hamminkeln trauert um eine Persönlichkeit und einen engagierten Politiker, der außerordentlich viel für unsere Stadt getan hat“, sagte der CDU-Vorsitzende Norbert Neß. „Ich persönlich trauere um einen guten Freund und Ratgeber. Ruhe in Frieden, lieber Genter!“

Seit 1989 war Dieter Genterzewsky Mitglied der CDU. Viele Jahre hatte er als Schulleiter die Dingdener Kreuzschule geleitet; in diese Zeit fiel unter anderem auch die Gründung des Chores „Pro Campesinos“, den er viele Jahre leitete. 2009 bewarb er sich erstmals um ein Ratsmandat und wurde in seinem Dingdener Wahlkreis direkt gewählt. 2013 wurde er stellvertretender Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion. Bei der Kommunalwahl 2014 wurde er als Ratsmitglied wiedergewählt und hat den Fraktionsvorsitz von Wolfgang Hüsken übernommen. Vor wenigen Wochen, zum 1. April 2018, übergab er dieses Amt an seinen Nachfolger Dr. Dieter Wigger. Weiterlesen

Ein Jahr nach der Landtagswahl: „Wir haben viel erreicht – es gibt noch viel zu tun“, bilanziert die heimische Abgeordnete Charlotte Quik

Ein Jahr nach der Landtagswahl zieht die heimische Abgeordnete Charlotte Quik Bilanz der Legislaturperiode auf Landes- und Wahlkreisebene: „Wir haben viel erreicht – es gibt noch viel zu tun. Nordrhein-Westfalen kommt endlich voran. Auch der Kreis Wesel profitiert von der neuen Landesregierung und der NRW-Koalition. Das Jahr ist wie im Flug vergangen. Nach wie vor empfinde ich große Dankbarkeit für und Freude über das Wählervotum. Die Aufgabe macht sehr viel Spaß. Ich übe das Mandat mit Demut und Respekt für unsere Heimat aus.“ Am 14. Mai 2017 hatten die Wählerinnen und Wähler aus Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Voerde und Wesel Charlotte Quik direkt in den Düsseldorfer Landtag gewählt.

„Die Zusammenarbeit in der Fraktion funktioniert hervorragend. Ich habe viele junge Kolleginnen und Kollegen – überwiegend aus dem ländlichen Raum. Der Austausch funktioniert gut – insbesondere auch mit den Nachbarkreisen Borken und Kleve. Die NRW-Koalition hat einen starken Zusammenhalt. Ich erlebe ein angenehmes Miteinander mit den FDP-Kollegen. Die Abstimmungen verlaufen reibungslos. Die Ein-Stimmen-Mehrheit steht. Im Wahlkreis erreichten mich im Schnitt wöchentlich zehn Anfragen zu den unterschiedlichsten Themen. Gerne bin ich jederzeit ansprechbar: Nicht nur für alle CDU-Verbände, sondern auch für die Kommunalverwaltungen, alle Bürgermeister und jede einzelne Bürgerin und jeden einzelnen Bürger“, erklärt Charlotte Quik. Weiterlesen

CDU Hamminkeln trauert um Heinrich Tittmann: Langjähriger Stadtrat und Fraktionsvorsitzender verstarb im Alter von 81 Jahren

Heinrich Tittmann (1936-2018)

Heinrich Tittmann ist tot. Der ehemalige Bankdirektor und Kommunalpolitiker verstarb am Freitag (27. April 2018) im Alter von 81 Jahren. „Die CDU in Hamminkeln trauert um eine verdiente Persönlichkeit. Heinrich Tittmann hat sehr viel für unsere Stadt getan“, erinnerte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Norbert Neß: „Heinrich Tittmann hat sich über alle Maßen in der CDU engagiert. Als Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzender hat sein Wirken viele Spuren in unserer Stadt hinterlassen.“

Genau 25 Jahre, von 1964 bis 1989, gehörte Heinrich Tittmann dem Hamminkelner Rat an (zunächst in der Gemeinde Hamminkeln, nach der kommunalen Neuordnung in der Großgemeinde). Von 1979 bis 1989 führte er als Vorsitzender die CDU-Ratsfraktion. Als jüngstes Ratsmitglied wurde er 1964 im Alter von 28 Jahren in das Amt verpflichtet. Weiterlesen

MIT-Veranstaltung: Aufbruchstimmung beim Tourismus in der Region

Das Thema Genusserlebnisse kennt man auch im Innviertel. Bei der Hamminkelner CDU-Mit gab es Tipps aus Österreich für eine eigene touristische Marke, die dort das Bier ist. Die Experten prognostizieren weiteren Schub für Hamminkeln und die Region.

Tourismus gilt als chancenreicher Zukunftsmarkt für Hamminkeln und den Niederrhein. Doch man ist entfernt davon, eine touristische Marke wie das benachbarte Münsterland zu werden, und Gäste mehr als die durchschnittlichen 1,5 Tage zum Verweilen in der Region zu bewegen. So leicht lässt sich der Vorsprung der Westfalen, die sich viel früher als der Niederrhein im Freizeitgeschäft organisiert und positioniert haben, nicht aufholen. Aber bei der CDU-Mit, der Mittelstandsvereinigung der Christdemokraten, wurden Aufbruchsignale genannt. Monika Stallknecht von der Entwicklungsagentur Wirtschaft des Kreises Wesel und Thomas Michaelis („Genussregion Niederrhein“) aus dem Rathaus erkannten einen Schub in 2017 in der Isselstadt, etwa durch die Braumanufaktur der Feldschlösschen Brauerei, van Nahmens neuen Hofladen mit Kultur, das erweiteret Weinkontor in Wertherbruch und die gewachsene Dichte von Bauerncafes, die das hervorragende Angebot etablierter Gastronomiebetriebe ergänzen. Dennoch: Es bleibe harte Überzeugungsarbeit, um den regionalen Genuss-Ansatz stärker zu vermarkten. Wie’s gehen kann, dazu holte man sich Rat aus Österreich. Weiterlesen