Kinder stehen im Mittelpunkt

In einem gemeinsamen Brief haben sich CDU-Stadtverbandsvorsitzender Norbert Neß und CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Hüsken im Juli 2012 an alle Mitglieder des CDU-Stadtverbands Hamminkeln gewandt und die Position in der Schulpolitik nach der Entscheidung des Stadtrates erläutert.

Der Brief kann hier gelesen und heruntergeladen werden.

Schulpolitik: Der Elternwille zählt

Die Weiterentwicklung des Schulsystems ist für die CDU das wichtigste Zukunftsvorhaben. Nach dem „Schulfrieden“ in Düsseldorf ist das Thema für parteipolitischen Streit nicht geeignet. Ziel ist die beste Lösung. Veränderungen müssen Verbesserungen bewirken. Die 10 „Leitpunkte für die schulpolitische Diskussion der CDU in Hamminkeln“ sind Maßstab unseres Handelns.

SPD, Grüne, FDP und USD haben sich bereits im vergangenen Jahr auf ein Ergebnis festgelegt und sich für die Gründung einer Gesamtschule in Hamminkeln ausgesprochen. Auch die CDU erkennt neue Realitäten und gesellschaftliche Veränderungen an. Wie im Schulentwicklungsplan der Stadt festgestellt wird, „sollte es angesichts der Entwicklung der Schülerzahlen künftig (Schwerpunkt der Überlegungen) sein, die Bestände zu »veredeln« sowie keine neuen Gebäudehüllen zu schaffen.“

Vor dem Hintergrund der zurückgehenden Schülerschaft sowie neuen Anforderungen in Beruf und Wissenschaft hält die CDU als Zwischenergebnis ihrer Beratungen fest:

Qualität vor Quantität. Wir wollen den hohen Standard unserer bestehenden Real- und Hauptschulen in Hamminkeln und Dingden bewahren. Große Schulsysteme mit 1.000 oder mehr Schülern sind nicht erstrebenswert. Ein Abiturangebot in Hamminkeln ist nur dann überzeugend, wenn durch sinnvolle Kooperationen mit anderen gymnasialen Oberstufen alle Fächer-Optionen ermöglicht werden können.

Inhalt vor Form. Die herausragenden pädagogischen Inhalte und Konzepte der Schulen in unserer Stadt sind wichtiger als deren Türschilder. Die bestehende Vernetzung zur örtlichen Wirtschaft, zum Handwerk und zum Gewerbe sowie zu den umliegenden Schulen in den Nachbarstädten muss erhalten bleiben. Beim weiteren Prozess sehen wir keinen übereilten Zeitdruck, sondern setzen uns für solide und umfassende Betrachtung ein.

Elternwille vor Parteienwillkür. Die Frage der Zukunft unserer Schulen ist von elementarer, generationenübergreifender Bedeutung. Deshalb muss der Elternwille möglichst umfassender Jahrgänge für die Entscheidung maßgeblich sein. Wir wollen daher die Eltern möglichst vieler Jahrgänge bei der Elternbefragung beteiligen und umfassend informieren. Weiterlesen

CDU nominiert Sabine Weiss

Bei der Wahlkreisvertreterversammlung des Bundestagswahlkreises 113 wurde am 7. Juli 2012 die Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bürgermeisterin von Dinslaken, Sabine Weiss, mit 96 von 98 Stimmen zur CDU-Kandidatin gewählt. Sabine Weiss bedankte sich für das Vertrauen und die Unterstützung der Delegierten. An der Wahlversammlung, die im Kastell in Sonsbeck stattfand, nahmen auch die Delegierten des Hamminkelner CDU-Stadtverbands teil.