CDU-Stadtverband bestätigt Vorsitzenden Norbert Neß im Amt: Sabine Weiss liefert Rüstzeug für den Bundestagswahlkampf

„Wir schaffen das“, ist die CDU-Bundestagsabgeordnete Sabine Weiss mit Blick auf die Bundestagswahl am 22. September überzeugt. Mit einer kämpferischen Rede hat sie die Hamminkelner CDU-Mitglieder am Donnerstagabend auf die kommenden knapp hundert Tage eingestimmt. Sie war Gastrednerin bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Stadtverbands. Bei den Vorstandswahlen wurde Vorsitzender Norbert Neß mit 95,2 Prozent im Amt bestätigt.

Sabine Weiss berichtete den Anwesenden im Saal Buschmann in Ringenberg von ihrer Arbeit als Bundestagsabgeordnete in Berlin. Seit 2009 gehört die direkt gewählte CDU-Politikerin aus Dinslaken für den Kreis Wesel dem Parlament an. „Deutschland ist heute der Wachstumsmotor in Europa“, brachte sie die Erfolge der CDU-geführten Bundesregierung auf den Punkt: Mit 42 Millionen Arbeitnehmern gebe es so viele Erwerbstätige wie noch nie. Die Arbeitslosigkeit sei mit 2,9 Millionen auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Dies liegt an der von Bundeskanzlerin Angela Merkel verantworteten Politik: „So gut wie wir ist kein anderes Land aus der Finanz- und Schuldenkrise gekommen.“

Viel Beifall erhielt Sabine Weiss für ihre kämpferischen Attacken auf die rot-grüne Bevormundungspolitik: „Die Grünen sind für Motorrollerverbot, Glühbirnenverbot, Billigfliegerverbot, Heizpilzverbot, Nachtflugverbot, Verbot von getrenntgeschlechtlichen Toiletten, Schnäppchenverbot und Kioskverbot“, zitierte sie im Stakkato aus Vorschlägen grüner Politiker. „Die Menschen wollen Freiheit und Selbstbestimmung statt grüne Bevormundung.“

Mit „Energiedrinks“ aus Hamminkeln bedankte sich CDU-Chef Neß für die Rede der Abgeordneten und für ihren Einsatz im Projektbeirat der Betuwe: Apfelsaft von Van Nahmen und das Erfrischungsgetränk „Frux“ von Braumeister Wilhelm Kloppert sollen ihr für die folgenden Wahlkampfwochen als Stärkung dienen.

In seinem Rechenschaftsbericht erläuterte Norbert Neß die Arbeit der CDU in den vergangenen Jahren: „Die Lokalpolitik trägt die Handschrift der CDU“, sagte er anhand vieler Beispiele aus den Dörfern – von der Dingdener Westumgehung über den Hochwasserschutz bis hin zur Familienpolitik. Als „lokaler Themenanwalt“ wolle die CDU im kommenden Jahr in den Kommunalwahlkampf gehen. Die von der Bürgerschaft genannten Ziele im „Leitbildprozess 2030“ sollten dafür Maßstab sein. Sie beginnen bei der „ärztlichen Grundversorgung“ und reichen bis zum „landwirtschaftlichen Wohnumfeld“. Mit Veranstaltungen in den Sommermonaten sollen die Bürgerinnen und Bürger zu Fragen der Landwirtschaft und der Generationenpolitik angesprochen werden.

Bei den Vorstandswahlen erhielt Neß 60 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung. Als Stellvertreter wurden Matthias Holtkamp (93,2 Prozent) und Dr. Dieter Wigger 74,6 Prozent) wiedergewählt. Auch Schatzmeister Josef Vehns und Schriftführerin Christel Joormann-Sauer wurden mit fast einstimmigen Ergebnissen bestätigt. Acht Beisitzer vervollständigen das Vorstandsteam: Steffen Borgers (Dingden), Charlotte Bottermann (Brünen), Paul Sonders (Ringenberg), Johannes Overkamp (Loikum), Stefan Tidden (Hamminkeln), Thomas Neu (Brünen), Dr. Ulrich Erens (Dingden) und Werner Mohr (Mehrhoog).

Hier finden Sie alle Ergebnisse der Vorstandwahlen.

CDU-Mitglieder stimmen sich auf die Bundestagswahl ein

Rückenwind aus Hamminkeln für die CDU-Bundestagsabgeordnete Sabine Weiss.

„Deutschland in guten Händen“ ist der Redebeitrag von Sabine Weiss überschrieben. „Damit wollen wir den richtigen Schwung für die nächsten Wochen bis zur Wahl bekommen“, sagte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Norbert Neß. Er verwies auf die letzte Bundestagswahl 2009. „In unserem Wahlkreis war es ein äußerst knappes Rennen, so dass es auch diesmal wieder auf jede Stimme ankommen wird. Mit tatkräftiger Unterstützung wollen wir mit einem guten CDU-Ergebnis in der Stadt Hamminkeln unseren Beitrag zum Erfolg von Sabine Weiss und unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel leisten!“Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung steht auch die Wahl des Vorstands: Vorsitzender Norbert Neß, der seit 2011 im Amt ist, stellt sich zur Wiederwahl. Als Stellvertreter bewerben sich die bisherigen Amtsinhaber Matthias Holtkamp und Dr. Dieter Wigger. Auch Schriftführerin Christel Joormann-Sauer und Schatzmeister Josef Vehns kandidieren erneut. Weitere Beisitzer werden den Vorstand komplettieren. „Die nächsten beiden Jahre der Amtszeit des Vorstands  werden durch die Wahlkämpfe bestimmt“, sagte Neß: Bundestagswahl und Kommunalwahlen und Europawahl stehen bevor. „Die CDU ist die stärkste politische Gruppierung in unserer Stadt. Wir wollen bei den bevorstehenden Wahlen mit den richtigen Themen und Kandidaten an die bisherigen Erfolge der CDU in unserer Stadt anknüpfen.“

Der CDU-Stadtverband hat für den Bundestagswahlkampf eine Reihe von Veranstaltungen ins Auge gefasst:

  • Christina Schulze Föcking.

    Die CDU darf das Thema »Gesunde Ernährung« nicht nur durch die landwirtschaftspolitische Brille betrachten, sondern muss gleichrangig die Verbraucherbelange in den Blick nehmen“, erklärte CDU-Vorsitzender Neß. Das soll bei einer Veranstaltung am Mittwoch, 24. Juli 2013, 19.00 Uhr, Bürgerhalle Loikum, geschehen. Als Referenten sind die landwirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Christina Schulze Föcking MdL, der Hamminkelner Unternehmer Dr. Peter van Nahmen und Frank Waskow von der Verbraucherzentrale NRW mit dabei.

  • Ein Gipfeltreffen der besonderen Art ist für Mittwoch, 21. August 2013, 17 Uhr, vorgesehen: Die Bundesvorsitzenden von Senioren-Union und Junger Union, Prof. Dr. Otto Wulff und Philipp Mißfelder treffen bei einer Generationen-Veranstaltung im Bürgerhaus Hamminkeln zusammen.
  • Die diesjährige Sommer-Radtour des CDU-Stadtverbands führt am Samstag, 24. August 2013, nach Mehrhoog. Sie ist der Auftakt für die „heiße Wahlkampfphase“ bis zum Wahltag am 22. September 2013. An den Samstagen vor der Wahl sind Infostände in den Ortsteilen geplant.

CDU-Landtagsabgeordnete Marie-Luise Fasse begrüßt Fracking-Entscheidung

Wie üblich, hatte sich in Deutschland in kürzester Zeit eine Grundsatzdebatte entwickelt, ob die Erdgasgewinnung („Fracking“) von existentieller Bedeutung für den Industriestandort Deutschland sei oder aber eine verantwortungslose Gefährdung von Boden und Wasser bedeute. Noch immer heißt es mindestens „sowohl-als-auch“.

Die Rheinberger CDU-Abgeordnete Marie-Luise Fasse begrüßt deshalb die Entscheidung, den Gesetzentwurf zum „Fracking“ erst später in den Bundestag einzubringen. „Die Landtagsfraktion in Düsseldorf hat sich von Anfang an für ein Moratorium stark gemacht, damit der Schutz des Grundwassers gewährleistet wird.“ Das Fracking-Verbot müsse so lange gelten, bis Wissenschaft und Forschung neue Methoden entwickelt hätten, durch die die Gefährdung von Boden und Grundwasser grundsätzlich ausgeschlossen seien.