Karl-Heinz Florenz auf Tour in Hamminkeln

Karl-Heinz Florenz auf dem Bauernhof von Berthold Stenkamp (rechts im Bild der CDU-Ratsvertreter von Loikum, Johannes Loikum)

Drei Stationen standen im Terminkalender des CDU-Europaabgeordneten Karl-Heinz Florenz: Landwirtschaft, Kultur und Senioren-Union.

Auf dem Bauernhof von Familie Berthold Stenkamp drehte sich am Morgen alles um Energiepolitik und die Verschärfung der Gülleverordnung. Berthold Stenkamp wandte sich gegen die Pläne des grünen NRW-Umweltministers. Florenz sagte zu, sich beim zuständigen EU-Kommissar einzusetzen.

Ein neues Projekt der Derek-Baegert-Gesellschaft stand im Mittelpunkt des Besuchs des CDU-Europaabgeordneten Karl-Heinz Florenz auf Schloss Ringenberg. Christof Schmidt-Rotthauwe, Dr. Gudrun Bott und Marcus Lütkemeyer stellten dem Parlamentarier das Konzept vor. „Wir sehen uns hier als Entwicklungslabor für interessante Projekte“, sagte Frau Dr. Bott, die zudem auf die engen deutsch-niederländischen Beziehungen verwies, die mit dem Schloss verknüpft sind.. Während in der Vergangenheit über insgesamt neun Jahre schon EU-Fördermittel nach Ringenberg geflossen sind, soll nun erneut der Interreg-Fördertopf angezapft werden: „Wir wollen uns ein Stück aus dem reinen Kultursektor herausbewegen, indem wir Unternehmer und Künstler zusammenbringen.“

Unter dem Arbeitstitel „Kreativökonomie“ könnten Unternehmer sowie Wirtschaftsstudenten aus Deutschland und den Niederlanden bei Entwicklung und Vermarktung ihrer Produkte von der künstlerischen Kreativität der Kulturschaffenden und Stipendiaten profitieren. „Der Praxisbezug stand und steht für uns vorne an“, sagt Lütkemeyer. Karl-Heinz Florenz zeigte sich angetan von der Idee und sagte zu, als „Brückenbauer“ in Brüssel zu fungieren und auf Wunsch den Kontakt zu Institutionen bei der EU-Kommission herzustellen. „Es ist hilfreich, wenn Ihr Projekt bei der EU mit einem Gesicht verbunden wird“, sagte er aus langjähriger Erfahrung. Das Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern der Senioren-Union um den Vorsitzenden Heinz Breuer rundete den Besuch in Hamminkeln ab.