„Ein Mann, ein Wort“: Johannes Bauhaus verlässt den Rat und legt CDU-Fraktionsvorsitz nieder

Johannes Bauhaus

Wie schon zu Beginn der Wahlperiode angekündigt, wird CDU-Ratsmitglied Johannes Bauhaus zur Hälfte der Wahlperiode zum 1. November 2022 sein Mandat niederlegen. Dies hat der Lankerner in der CDU-Fraktionssitzung am gestrigen Abend (26. September) angekündigt. Im Februar hatte der Rentner sein 75. Lebensjahr vollendet. In den Rat nachrücken wird sein Ersatzkandidat Hermann-Josef Görkes, der ebenfalls in Dingden-Lankern wohnt. Der 56-jährige ist im Hauptberuf als Maschinenbautechniker in Bocholt tätig.

Nach der Kommunalwahl 2020 hatte Johannes Bauhaus nach einstimmiger Wahl auch den Vorsitz der CDU-Ratsfraktion übernommen. Diese Führungsposition muss nun ebenfalls neu besetzt werden. Die Fraktion wird im November über die Nachfolge entscheiden.

Johannes Bauhaus gehörte dem Rat der Stadt Hamminkeln bereits seit 2009 an. Als Senior der CDU-Fraktion blickte er auf langjährige politische Erfahrung zurück. Nach seiner Wahl zum Fraktionsvorsitzenden erklärte er: „Diese Erfahrung will ich nach besten Kräften einsetzen, damit die CDU gute politische Arbeit zum Erfolg unserer Stadt und ihrer Dörfer leisten kann.“ Der frühere Steuersachbearbeiter und verwitwete Vater von drei Kindern und sechs Enkeln lebt in Lankern und hat sich in den vergangenen Jahren im Schwerpunkt den sehr sachlichen und eher nüchternen Fachthemen im Bereich Bauen oder Haushalt und Finanzen gewidmet. Seinen Ratswahlbezirk 5 hatte er 2020 mit 58,64 Prozent deutlich gewonnen. In seiner Freizeit mag er Jagd und Natur sowie Fahrradtouren.

CDU-Parteivorsitzender Norbert Neß würdigte Bauhaus in der Fraktionssitzung: „Für Johannes Bauhaus gilt der Satz: Ein Mann, ein Wort. Er ist verlässlich, sachlich und seriös. Was er sagt und tut, hat immer Hand und Fuß. Mit ruhiger Besonnenheit hat er die Fraktion geführt und geeint. Dass er sein Mandat niederlegt, ist ein Verlust für uns. Er hat Maßstäbe für unsere Sacharbeit gesetzt und wird als Vorbild auch über seinen Abschied hinaus erhalten bleiben.“

Herzlichen Glückwunsch, Heinz Breuer!

Herzlichen Glückwunsch, lieber Heinz Breuer! Am Freitag feierte der agile Senior seinen 80. Geburtstag im Bürgerhaus Friedenshalle in Hamminkeln. Sein Wohnzimmer sozusagen. Denn als Vorsitzender des Hamminkelner Verkehrsvereins (HVV) legte er den Grundstein für das Projekt mit. Beim Geburtstag verzichtete er auf Geschenke zugunsten seines Vorgartens: der Erhalt des Bürgerparks Bergfrede liegt ihm sehr am Herzen. Gefeiert wurde der runde Geburtstag mit der Familie: der eigenen Verwandtschaft und Ehefrau Gisela ebenso wie den vielen Mitstreitern aus CDU, Senioren-Union, HVV und darüber hinaus. CDU-Vorsitzender Norbert Neß überbrachte den Glückwunsch zusammen mit Charlotte Quik MdL.

Wer mehr über Heinz Breuer wissen möchte: Norbert Neß hat im Pfarrbrief der katholischen Kirchengemeinde Maria Frieden ein Porträt über ihn verfasst. Der Pfarrbrief kann hier geladen werden, der Artikel findet sich auf Seite 8. (Download)

CDU-Familientreffen nach Corona: Über ein Dutzend Jubilare aus drei Jahren feierlich geehrt

Feierliche Ehrung der Parteijubilare im CDU-Stadtverband Hamminkeln: (von links) CDU-Kreisvorsitzende Charlotte Quik MdL, Heinrich Hoffmann, Wolfgang Hüsken, André Oberkamp, August Terhorst, Gerhard Markett-Janßen, Agnes Vehns, Walter Ophey, Theo Büning, Hermann Krusen, Alfred Nelz, Karl-Heinz Merz und Norbert Neß

Als „Familientreffen“ bezeichnete CDU-Vorsitzender Norbert Neß die diesjährige Ehrung der Parteijubilare in seiner Begrüßung im Landhaus Ridder in Dingden-Lankern. Gemeinsam mit der CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Charlotte Quik heftete er zwölf Mitgliedern die entsprechenden Ehrennadeln an. Dreizehnter im Bunde war er selbst: Bereits vor 27 Jahren war Neß im rheinischen Pulheim Mitglied der Christdemokraten geworden. Weiterlesen

Toller Erfolg für Charlotte Quik und für die CDU in Hamminkeln

Charlotte Quik freut sich über den Erfolg.

Als „großartiges Ergebnis“ hat der CDU-Vorsitzende Norbert Neß den Erfolg von CDU-Landtagskandidatin Charlotte Quik bei der NRW-Wahl am 15. Mai 2022 bezeichnet: „Auch einen Tag später fühlt sich das Resultat immer noch großartig an!“ Charlotte Quik verteidigte ihren Direktwahlkreis nicht nur gegen die unbekannte SPD-Bewerberin, die ebenfalls aus Hamminkeln stammte. Die CDU-Kandidatin konnte ihr Erststimmen-Ergebnis sogar um 3,6 Prozent auf 43,0 Prozent weiter ausbauen. „Herzlichen Glückwunsch an Charlotte Quik!“, sagte Neß im Namen des CDU-Stadtverbands bei der Wahlparty am Sonntagabend in Wesel.

Große Freude registrierte der Vorsitzende auch in seinem CDU-Stadtverband Hamminkeln, der sich in den vergangenen Wahlkampfwochen bei vielen Gelegenheiten intensiv für seine Kandidatin eingesetzt hat: Im Kreis Wesel erzielte die CDU bei den Erststimmen mit annähernd 52 Prozent das beste Ergebnis, in manchen Stimmbezirken wie Dingden, Loikum oder Wertherbruch wurde sogar die 60-Prozent-Marke geknackt. „Über den Dächern der Hochburg Hamminkeln weht überall die CDU-Flagge“, stellte Neß fest. Weiterlesen

Unsere Landtagsabgeordnete Charlotte Quik: Für Euch da!

Aus Hamminkeln. Für Hamminkeln. Charlotte Quik ist unsere Abgeordnete im Landtag in Düsseldorf. Seit 2017 vertritt sie dort die Themen und Interessen unserer Region. Auf ihrer Homepage finden Interessierte alle Infos zur Person und zu ihrer Arbeit (www.charlotte-quik.de/).

Der Wahlkampf hat begonnen – und die CDU-Teammitglieder sind ab Samstag, 16. April 2022, jeden Samstag an den Infoständen in den Dörfern zu finden. Zwei besondere Veranstaltungen runden unseren Wahlkampf ab:

Am Donnerstag, 5. Mai 2022, 19 Uhr, ist Jens Spahn MdB, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bei uns zu Besuch. Er wird zu einem Vortrag im Landgasthof Majert (Weseler Straße 88, Brünen) erwartet. Mehr Infos enthält der Einladungsflyer, der hier geladen und gelesen werden kann. Herzliche Einladung!

Kurz vor der Landtagswahl am 15. Mai 2022 wird unser Spitzenkandidat und Ministerpräsident Hendrik Wüst in Hamminkeln zu Gast sein. Wir freuen uns, dass er – typisch ländlich und typisch rheinländisch-westfälisch – auf dem Gelände eines Lohnunternehmers zu Gast sein wird. Zu der Kundgebung am Samstag, 30. April 2022, 9.30 Uhr, laden wir herzlich ein! Weitere Infos hier: Interessierte können sich beim CDU-Kreisverband Wesel zu dieser Veranstaltung anmelden (post@cdu-kreis-wesel.de).

Oft wird gefragt: Was kann eine Abgeordnete denn schon erreichen?

Antwort: Jede Menge!

Hamminkeln profitiert besonders von den unterschiedlichen Förderprogrammen des Landes. Insgesamt 360.000 Euro flossen aus der Sportstättenerneuerung nach Hamminkeln. Zuletzt gab es 48.000 Euro für den Kunstrasenplatz in Ringenberg. Mit weiteren Fördermitteln wurde der Brüner Marktplatz neu gestaltet und der Dorfkern in Loikum, das Bürgerhaus Friedenshalle wird saniert und es gab Förderungen für die Ortskerne Hamminkeln, Dingden, und Mehrhoog. Zu erwähnen wären auch die 750.000 Euro für den Kunstrasenplatz in Wertherbruch und vor Kurzem die Sanierung der L 896 zwischen Dingden und Borken aus Landesmitteln für 400.000 Euro. Dazu gab es zahlreiche Heimat-Schecks und die Stadt Hamminkeln konnte mit Landesmitteln Heimatpreise ausschreiben. Hamminkeln profitiert überdies von den Rekordförderungen durch das Gemeindefinanzierungsgesetz. 2017 unter der Vorgängerregierung waren es noch 4,7 Millionen Zuweisungen, 2018 6,32 Mio Euro, 2019 7,25 Mio Euro, 2020 9,31 Mio Euro, 2021 8,92 Mio Euro und 2022 8,7 Mio Euro.

Nicht nur für die finanziellen Zuwendungen hat sich Charlotte Quik intensiv eingesetzt, sondern beispielsweise auch für heimische Produkte. Van Nahmen-Säfte werden mittlerweile nicht nur in der Staatskanzlei in Düsseldorf serviert, sondern auch in der NRW-Landesvertretung in Berlin. Eines der großen Zukunftsthemen für Hamminkeln ist die Diskussion um einen Autobahnanschluss in Brünen und eine damit verbundene Ortsumgehung – hier arbeiten wir im engen Austausch mit allen Akteuren intensiv an einer breit getragenen Lösung.

Ein tierisches Erlebnis und Wolle zum Wohlfühlen: Charlotte Quik besucht den Alpakahof Nienhaus in Wertherbruch

Einen Besuch der etwas anderen Art erlebte Landtagsabgeordnete Charlotte Quik vor Kurzem auf dem Alpakahof der Familie Nienhaus in Wertherbruch. Wie viele Farben ein Alpaka haben kann, wie aufwendig die Zucht einer Alpakaherde ist und was man alles aus Alpakawolle herstellen kann, darüber informierte sich Charlotte Quik gemeinsam mit dem stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden Jürgen Heesen, Ratsmitglied Erwin Meyer sowie Helmut Boland und Marcel Majert für den CDU-Ortsverband Wertherbruch.

Ein leises Brummen der Alpakas ist zu vernehmen, als Familie Nienhaus die Gäste aus der Politik auf ihrem Hof willkommen heißt. Unweit des Treffpunktes schauen schon neugierige Augen auf den Besuch. Die Alpakas sind los. In dem neuen Stall, der letztes Jahr erbaut wurde, tummeln sich momentan 24 Tiere, darunter drei Fohlen. „Aber Pocahontas hält uns momentan besonders auf Trab“, berichtet Birgit Nienhaus lachend. Das kleine Fohlen wurde von seiner Mutter verstoßen und wird nun mit der Flasche aufgezogen.

„Wie kommt man darauf, Alpakas zu halten?“, fragt Charlotte Quik. Im Jahr 2014 überlegten Heiko und Birgit Nienhaus, sich Tiere anzuschaffen und die Flächen ihres Hofes, eine ehemalige Schusterei, zu nutzen. „Wir wollten gerne Tiere haben“, berichtet Birgit Nienhaus, „aber pflegeleichte und ruhige. Da fielen Ziegen und Schafe raus.“ Die Einzelhandelskauffrau und der Dachdeckermeister kamen auf Alpakas und informierten sich im Internet. Bald war es endlich soweit: Ihr Traum einer eigenen kleinen Alpaka-Herde wurde wahr und die ersten Jungtiere konnten gekauft werden. Nun ist Wertherbruch um eine Attraktion reicher. Da stehen, liegen und fressen sie in ihrem neuen Stall, der direkt an die Weideflächen angrenzt.

Mittlerweile zählt die Herde um die 24 Tiere. Sieben bis acht Fohlen sind in diesem Jahr noch unterwegs. Rund 60 Kilo wiegt eine Stute. Ist die Stute trächtig, kommt das Fohlen nach etwa 330 bis 340 Tagen zur Welt. „So eine Geburt ist jedes Mal ein Erlebnis“, berichtet Birgit Nienhaus.  Als gemischte Herde leben die Alpakas mittlerweile im neuen Stall und auf den Weideflächen und genießen ein ruhiges und beschauliches Leben. Die mittlerweile sehr gefragten Alpaka-Wanderungen am Wochenende sind eine immer willkommene Abwechslung vom Weide-Alltag. „Für die Wanderungen stehen die Hengste zur Verfügung. Die weiblichen Tiere sind nur für die Zucht da“, erläutert Birgit Nienhaus. Pocahontas verlangt mittlerweile schon wieder nach ihrer Milch. „Da gibt es keine Abstriche“, erklärt Heiko Nienhaus schmunzelnd.

Die Tiere werden einmal jährlich geschoren und die „Wolle“, das sogenannte Vlies, wird auf verschiedene Arten weiterverarbeitet. Jetzt im Mai ist es wieder soweit. „Wir scheren fast alle unsere Tiere selber“, berichtet Birgit Nienhaus stolz. „Das ergibt dann ungefähr 60 kg Wolle, die wir ins Erzgebierge schicken, um daraus Bettdecken herstellen zu lassen“, so Birgit Nienhaus weiter. Farblich geht es von reinweiß über braun und grau bis hin zu schwarzen Tieren, seit einiger Zeit sind auch gescheckte Tiere in unterschiedlichen Variationen willkommen. Alpakas sind durch ihre hochwertige Faser und die weltweit geringe Alpakapopulation äußerst kostbare Nutztiere. Die Decken werden mittlerweile in dem seit zwei Jahren existierenden Hofladen verkauft. Darüber hinaus werden Socken, Mützen, Schals und Alpakawolle zum Stricken sowie eine Auswahl an verschiedenen Kosmetika angeboten. Auch eine Ferienwohnung mit Infrarotsauna, Terrasse und Whirlpool bietet Familie Niehaus seit zwei Jahren an. „Die ersten Anfragen gibt es schon wieder“, bestätigt Heiko Niehaus erfreut.

Ferien auf dem Alpakahof: Die Tiere helfen nicht nur als Landschaftspfleger, sondern sie werden oft zu heilpädagogischen Therapien eingesetzt. Die Familie Nienhaus züchtet Alpakas aus Liebe zur Natur und Tieren – insbesondere aber, weil es liebevolle, sensible und edle Tiere sind.

Pocahontas scheint in Charlotte Quik eine neue Freundin gefunden zu haben und lässt sich von ihr genüsslich streicheln. „Eine wirkliche Bereicherung für Wertherbruch und Hamminkeln. Die Alpakas sind tolle Tiere und sehr vielseitig“, freut sich Charlotte Quik über das Konzept des Alpakahofs. „Ich hoffe, es kommen noch zahlreiche Tiere hinzu“, so Charlotte Quik weiter, wünscht dem Ehepaar Nienhaus weiterhin viel Erfolg mit der Zucht und dankt für den kurzweiligen und sehr schönen Besuch.

Geschichte live erleben: CDU Brünen mit Charlotte Quik im historischen Brünen unterwegs

Die „Bürger für Brünen“ haben die Geschichte des Dorfes Brünen dokumentiert. Auf Grundlage vieler historischer Dokumente und Bilder wurde die Entstehungsgeschichte und Entwicklung des Dorfes aufgearbeitet. Herausgekommen ist ein Geschichtspfad über 14 Stationen durch das Dorf. Auf bunten Infotafeln an unterschiedlichen Stationen kann man die wichtigen geschichtlichen Ereignisse des Dorfes ergründen.

Für den Bürgerverein führte Rolf Brögeler die Mitglieder der CDU Brünen und weitere Interessierte an einem verschneiten Apriltag durch die Geschichte des Dorfes. Mit vielen lebhaften Erzählungen und Anekdoten ließ Rolf Brögeler die Geschichte anschaulich werden. Landtagsabgeordnete Charlotte Quik freute sich, die Geschichte ihres Heimatdorfes näher kennen zu lernen: „Um Politik für die Zukunft gestalten zu können, ist es wichtig, auch die Vergangenheit zu kennen!“ Davon konnte auch das winterliche Wetter die fast 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht abhalten.

Nach einer Begrüßung durch die Ortsverbandsvorsitzende, Stefanie Schulten-Borin, begann der Rundgang an der Dorfkirche. „Ich freue mich sehr, so viele interessierte Gesichter zu sehen. Wir lassen uns von dem späten Wintereinbruch nicht aufhalten und werden einen schönen Nachmittag verbringen“, freute sich die Ortsverbandsvorsitzende. Neben vielen Brünern hatten auch Dingdener den Weg ins beschauliche Dorf gefunden: Mit Norbert Neß, CDU-Stadtverbandsvorsitzender, Johannes Bauhaus, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion, und Johannes Hoffmann war auch das Nachbardorf stark vertreten.

Highlight der winterlichen Geschichtswanderung durch Brünen war die Besichtigung des Ehrenmals am alten Sportplatz. „Ich kenne das Ehrenmal nur von außen. Es ist schon eine ganz besondere Atmosphäre hier drinnen.“, zeigte sich Charlotte Quik beeindruckt von einem Blick ins Innere. Unter dem Denkmal gibt es einen Raum, er erinnert mehr an ein Verlies, wurde jedoch zu Zeiten des aktiven Sportplatzes als Gerätelager für die sportlichen Aktivitäten genutzt, klärte Rolf Brögeler auf.

Neben den geschichtlichen Eckpunkten gab Brögeler auch viele Anekdoten und Besonderheiten des Dorfes und seiner Bewohner zum Besten. „Der Zusammenschluss ‚Bürger für Brünen‘ hat schon so viel im Dorf bewirkt und auf die Beine gestellt. Es ist wirklich toll zu sehen, was engagierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam bewirken können. Dieser Geschichtspfad ist eine Leistung der Bürger für Brünen. Hier steckt so viel Arbeit und Hingabe drin. Das kann man gar nicht in Stunden aufwiegen. Danke für diesen tollen Nachmittag!“, lobte Charlotte Quik den Einsatz des Bürgervereins.

Individuelle Führungen lassen sich jederzeit mit dem Bürgerverein vereinbaren. Darüber hinaus kann man sich auf der Internetseite www.geschichtspfad-bruenen.de die Stationen und geschichtlichen Hintergründe in Ruhe anschauen. Oder man läuft den Rundweg ab und liest sich die Infotafeln durch – das kann die CDU Brünen nur empfehlen!

Jörg Fischer ist neuer CDU-Vorsitzender in Mehrhoog

Der neugewählte CDU-Vorstand: (von links) Nils Eichenberg, Jörg Fischer, Hannah Komnick, Hans-Jürgen Kraayvanger und Wilfried Stevens.

Neuer Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Mehrhoog ist Jörg Fischer. Er löst Gerret Wedler ab, der sein Amt bereits vor einiger Zeit niedergelegt hatte. Unterstützt wird er in der Vorstandsarbeit von Stellvertreterin Hannah Komnick, Schriftführer Wilfried Stevens sowie den Beisitzern Nils Eichelberg, Hans-Jürgen Kraayvanger und Hannah Hoffmann.

Der neugewählte Mehrhooger CDU-Vorsitzende Jörg Fischer ist 55 Jahre alt, verheiratet und Vater von 2 Kindern. Beruflich ist er im eigenen Betrieb, der Fußbodengestaltung Fischer, als Handwerksmeister und Bauleiter tätig. „Als Kind des Ruhrgebiets weiß ich, wie die Menschen ticken“, erläuterte der kontaktfreudige Neu-Politiker. „Als Mittelständler kenne ich auch die Anliegen der Selbstständigen, der Handwerker, der Unternehmer und kann mich für sie einsetzen.“ Seine Motivation, das Amt zu übernehmen, bringt er in zwei (englischen) Worten auf den Punkt: „Ich habe die Zeichen der Zeit erkannt: Make it!“

Erste unerfreuliche Amtshandlung des neuen Vorsitzenden bestand darin, am Samstag (2. April) Anzeige bei der Polizei wegen Sachbeschädigung und Diebstahl zu erstatten. Zirka 80 Prozent der Plakate der CDU-Landtagsabgeordneten Charlotte Quik waren von Unbekannten von den Laternen wieder entfernt worden. „Wir sind sehr für den demokratischen Wettstreit, aber Diebstahl und Zerstörung gegen eindeutig zu weit“, sagte Fischer.
Die Mitglieder des CDU-Ortsverbands hatten sich in der neuen Ehrenamtskneipe bei Pollmann zur Mitgliederversammlung getroffen. CDU-Stadtverbandsvorsitzender Norbert Neß, der an dem Abend terminlich verhindert war, gratulierte dem neuen Vorstand im Nachhinein: „Ein ganz besonderer Dank gilt Hannah Komnick, die sich als stellvertretende Vorsitzende nach dem Rückzug von Gerret Wedler über alle Maßen engagiert hat. Ein großartiger Einsatz für die CDU!“ Den neu gewählten Vorstandsmitgliedern wünschte er viel Erfolg für ihre Arbeit. „Unsere Ortsverbände sind und bleiben nah bei den Menschen vor Ort.“
Der neue Vorstand lädt alle Interessierten zum neuen Format ein, das unter dem Titel „Gemütlicher politischer Austausch“ an jedem letzten Donnerstag im Monat stattfinden wird. Auftakt ist am Donnerstag, 28. April 2022, 19 Uhr, bei Pollmann. „Wer sich mit uns über aktuelle Politik austauschen will, ist herzlich eingeladen!“, erklärte Jörg Fischer.

CDU-Vorstand bereitet Wahlkampf vor und berät Arbeitsschwerpunkte

Der CDU-Vorstand traf sich im sauerländischen Sundern zur Klausurtagung.

Bildung, Heimat und die Leistungsfähigkeit der Stadt Hamminkeln: Das sind die drei Schwerpunkt-Themen, denen sich die CDU in Hamminkeln verstärkt annehmen will. Im sauerländischen Sundern hat der Vorstand des CDU-Stadtverbands Hamminkeln auf einer Klausurtagung am vergangenen Wochenende (25./26.3.2022) die künftigen Schwerpunkte seiner Arbeit beraten. CDU-Vorsitzender Norbert Neß fasste die Ergebnisse zusammen: „Die CDU will in Hamminkeln als stärkste Partei immer wieder neue Impulse geben und umsetzen. Unsere Kernkompetenz ist die Bürgernähe durch unsere direkt gewählten Ratsmitglieder.“

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CDU lehnt Belastungen für Landwirte und neue Bürokratie ab

Für unnötige und belastende Bürokratie hält die CDU-Ratsfraktion die aktuell von den Grünen eingebrachten Anträge für eine Baumschutzsatzung sowie die städtische Ermittlung von Blühstreifen-Flächen. Beide Anträge sind am 16. März auf der Tagesordnung des Umwelt- und Planungsausschusses.
Der CDU-Sprecher im Planungsausschuss, Matthias Holtkamp, fasst die Beratungen der CDU-Fraktion mit einem Satz zusammen: „Wir brauchen keine neue Bürokratie.“ Er verweist darauf, dass die Grünen sich noch bei den jüngsten Haushaltsberatungen kritisch zum Stellenplan der Stadt geäußert haben. Als „schon gewagt“ hatte der Grüne-Fraktionsvorsitzende die Darstellung der Verwaltung zum Stellenplan bezeichnet und eine andere personelle Aufstellung gefordert. „Das passt nicht zusammen mit Anträgen, die neue Bürokratie schaffen und die Beschäftigten der Stadtverwaltung zusätzlich fordern werden.“ Allein bei den Blühstreifen fordern die Grünen von der Verwaltung die Erstellung eines Randstreifen-Registers. „Dieser Aufwand ist viel zu hoch und angesichts der aktuellen Lage auch nicht vertretbar“, erklärt Holtkamp.
Inhaltlich kritisiert die CDU-Ratsfraktion überdies das Misstrauen gegenüber der heimischen Landwirtschaft, das mit dem Antrag für amtliche Blühstreifen zum Ausdruck gebracht wird. „Unsere Landwirte tragen mit vielen freiwilligen Initiativen auf ihrem Grundstücken schon sehr viel für bessere Biodiversität bei. Sie leben mit und von der Natur. Und sie wissen das.“ Hier bedürfe es keiner zusätzlichen staatlichen Erziehungsmaßnahmen. Zudem könnten einmal brachgelegte Flächen, so wie die Grünen es fordern, nicht wieder bewirtschaftet werden. Insofern käme ein solches Programm einer Enteignung gleich. „Wir brauchen keine umerziehende Blühstreifen-Bürokratie“, fasst Holtkamp zusammen.
Auch die Baumschutzsatzung sei aus Sicht der CDU nicht notwendig. „In unserer ländlich geprägten Stadt sind die Haus- und Gartenbesitzer sowie Grundstückseigentümer sehr umsichtig und sorgsam.“ Im Gegenteil: Das Bekanntwerden einer gesetzlichen Regulierung könnte zu neuem Kahlschlag führen, bevor eine Regelung in Kraft tritt. „Wir setzen auf Anreize und Ermunterung statt auf Verbote und staatliche Kontrolle und lehnen die Anträge der Grünen daher ab.“