Sascha Lippe aus Hamminkeln ist Bürgermeisterkandidat der CDU: „Wir werden unsere Wahlkampfthemen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Hamminkeln gestalten“

Gut anderthalb Jahre vor der Kommunalwahl 2025 hat der Vorstand des CDU-Stadtverbands Hamminkeln in einer gemeinsamen Sitzung mit der CDU-Ratsfraktion den CDU-Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters nominiert: Der 47-jährige zweifache Familienvater und Betriebswirt Sascha Lippe aus Hamminkeln wird als Spitzenkandidat antreten. Lippe konnte die sechsköpfige Personalkommission unter Leitung des CDU-Vorsitzenden Norbert Neß sowie des Fraktionsvorsitzenden Marcel Opladen von seinen Vorstellungen einer bürgernahen Politik überzeugen. Eine Runde mit den Ortsverbandsvorsitzenden sowie weiteren Funktionsträgern der CDU folgte, bevor die Parteigremien am Dienstagabend (21. Mai) die Nominierung einstimmig auf den Weg brachten.

Sascha Lippe:
„Wir müssen Politik anders denken und vom Reden ins Tun kommen“

Kandidatenvorstellung im Herzen von Hamminkeln: Sascha Lippe (Mitte) wird eingerahmt von der örtlichen CDU-Führung: (von links) Parteivorsitzender Norbert Neß, stv. Parteivorsitzende und Wahlkampfleiterin Stefanie Schulten-Borin, Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Charlotte Quik und Fraktionsvorsitzender Marcel Opladen.

In der Weihnachtzeit 2023 klingelte beim CDU-Vorsitzenden Norbert Neß das Telefon. CDU-Ratsmitglied Alfred Nelz aus Hamminkeln meldete sich mit dem Personalvorschlag. Nelz und Lippe verbindet nicht nur die gute Nachbarschaft auf der Danziger Straße, sondern auch die gemeinsame berufliche Vergangenheit bei der Stadtsparkasse Oberhausen aus früheren Jahren.

„Als Bürgermeister musst du zwei Dinge können“, sagte Nelz zu Neß am Telefon: „Den Haushalt der Stadt sanieren und Menschen für dich gewinnen, um gemeinsam etwas zu bewegen – und genau das bekommt die CDU mit Sascha Lippe als Kandidat.“ Lippe machte bei der Personalkommission deutlich, dass er eine klare Vorstellung von seiner Kandidatur und für die Stadt Hamminkeln hat: Bürgerinnen und Bürger gestalten sein Wahlprogramm mit. Politik gemeinsam mit den Menschen machen. Das angehen, was sie wirklich bewegt.

Sascha Lippe weiß, wovon er redet. Als Coach und Mediator ist er Begleiter für Menschen in kommunalen Verwaltungen, mittelständischen Unternehmen und im Handwerk und dort ständig im Dialog mit Menschen. Dabei unterstützt er zusammen mit seinen Partnern Geschäftsführende, Führungskräfte und Teams bei den beruflichen Herausforderungen der heutigen Zeit.

In der Personalkommission überzeugte Sascha Lippe die Mitglieder vom ersten Treffen an. Seine langjährige Erfahrung als Führungskraft im Oberhausener Geldinstitut und sein Know How in Finanzfragen als Bankkaufmann und Betriebswirt überzeugten die CDU-Führung zusätzlich. Wie Geld sinnvoll eingesetzt werden kann, musste Lippe in seiner beruflichen Laufbahn schon früh unter Beweis stellen. In einer anfänglichen Nebentätigkeit vertiefte er seine vielfältigen Erfahrungen, so dass 2019 daraus ein Hauptjob wurde. Mit seiner eigenen Firma sitzt er aktuell in den Weseler Cubes. Zusammen mit seiner Familie lebt er seit 2014 in Hamminkeln.

Sascha Lippe:
„Hamminkeln ist unser Zuhause, dafür möchte ich mich einsetzen“

Sascha Lippe (Klick aufs Bild zum Download in größerer Auflösung)

Nachbar Alfred knüpfte Anfang des Jahres den ersten Kontakt zur Kommunalpolitik für Sascha Lippe. Mit einem Freund war er häufiger auf Radtouren durch die Stadt Hamminkeln, plauderte über dieses oder jenes lokale Thema. Bis sein Freund ihm irgendwann klar signalisierte: „Dann kandidiere doch! Du bringst alles für einen guten Bürgermeister mit.“ Unabhängig voneinander stellten mehrere andere Freunde und seine Ehefrau Bernadette bei Sascha die Leidenschaft für Hamminkeln und die Kommunalpolitik fest – und schlugen ihm vor, selbst aktiv zu werden.  Als Sascha Lippe seinem Fahrrad-Partner von den Gesprächen mit der CDU berichtete, reagierte dieser wenig überrascht: „Na, endlich!“

„Unser Hamminkeln – Gemeinsam mit Sascha“

Die Hamminkelner CDU zeigte sich von Profil und Persönlichkeit ebenso überzeugt: „Sascha hört zu, weiß Rat und kann Ideen in Taten umsetzen“, erklären Neß und Opladen. Mit ihm an der Spitze wollen die Christdemokraten bei der Kommunalwahl 2025 erfolgreich sein. „Wir stehen für den Neustart im Rathaus mit mehr Dialog und Beteiligung“, fasst Sascha Lippe seine Philosophie zusammen. Das gelte insbesondere für die städtischen Finanzen und damit die Handlungsfähigkeit der Kommune. Von ebenso großer Bedeutung seien Themen wie Sicherheit oder Verkehrsführung. „Als Bürgermeister ist mir wichtig, den Menschen zuzuhören und gemeinsam mit ihnen nach Lösungen zu suchen.  Heute sind Lenkende gefragt, die die Zukunft der Stadt gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern gestalten.“

Im ersten Schritt nach seiner Nominierung durch die Parteigremien will sich Sascha Lippe deshalb in den Dörfern der Stadt Hamminkeln vorstellen. In markanten Lokalitäten stellt er sich dem Gespräch bei einer Tasse Kaffee – persönlich, direkt und nah. Unter dem Motto: „Unser Hamminkeln – Gemeinsam mit Sascha“ geht es am 27.5. in Hamminkeln im Eiscafé Orrico los (16:30 Uhr). Die weiteren Termine sind jeweils um 19 Uhr: 3. Juni Vereinsheim Blau Weiß DingdenGärtnerei Klötgen Lankern, 13. Juni Landgasthof Majert Brünen, 20. Juni Ehrenamtskneipe Mehrhoog. Die Termine in den restlichen Stadtteilen folgen zeitnah. Alle Informationen gibt es auf der Internetseite von Sascha: www.sascha-lippe.de und auf Social Media.

Mit dem CDU-Europaabgeordneten Stefan Berger auf Tour in Hamminkeln: Maschinenbauer Buschmann macht grünen Strom vom Bauernhof möglich

Seniorchef Karl Buschmann (2.v.r.) erläutert Herstellung und Arbeitsweise der Güllerührwerke. Interessiert lauschen (von links) Josef Vehns, Stefan Berger MdEP, Norbert Neß, Charlotte Quik MdL, Juniorchef Sascha Buschmann, Stefanie Schulten-Borin, Christel Joormann-Sauer sowie Gerret Wedler.

Manches Projekt des Europäischen „Green Deal“-Programms wird erst mit Technik aus dem Hamminkelner Gewerbegebiet möglich gemacht: Moderne Biogasanlagen in der Landwirtschaft sind mit Gülle-Rührwerken ausgestattet, die von der Firma Buschmann hergestellt werden. So entsteht grüner Strom vom Bauernhof. Mit dem CDU-Europaabgeordneten Stefan Berger und der CDU-Landtagsabgeordneten Charlotte Quik war nun eine Hamminkelner CDU-Delegation bei Seniorchef Karl und Juniorchef Sascha Buschmann zu Besuch.

„Der Mittelstand ist das Rückgrat für Wirtschaft und Arbeitsplätze“, sagte Berger beeindruckt nach der Stippvisite in dem modernen Traditionsbetrieb. „Die Firma leistet einen Beitrag, dass wir regenerative Energien haben und diese erschwinglich bleiben.“ Die Wurzeln der Firma liegen bereits 156 Jahre zurück: 1868 startete Bernhard Buschmann in Ringenberg mit seiner Schmiede. Am Anfang war der Amboss das unerlässliche Werkzeug und gleichzeitig das Symbol des Familienbetriebs. Inzwischen sind es große computergesteuerte Maschinen, die Präzisionsarbeit mit Eisen und Blech ermöglichen. Weiterlesen

CDU will Beschrankung von Bahnübergängen im Regierungsprogramm berücksichtigen

Charlotte Quik MdL und Norbert Neß gratulieren Friedrich Merz.

Die 1001 Delegierten des CDU-Bundesparteitags in Berlin sind der Empfehlung der Antragskommission gefolgt: Der vom CDU-Kreisverband Wesel eingebrachte Antrag zur generellen Beschrankung von Bahnübergängen wurde unter der Ordnungsnummer A175-Ä009 an CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann zur Aufnahme ins Regierungsprogramm für die nächste Bundestagswahl 2025 verwiesen.

Aus Hamminkeln waren die Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Charlotte Quik und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Norbert Neß als Delegierte beim Parteikonvent mit dabei. Sie gratulierten dem wiedergewählten Bundesvorsitzenden Friedrich Merz im Namen der hiesigen CDU-Basis: „Mit dem neuen Grundsatzprogramm bietet die CDU aktuelle Antworten und Lösungen für Jetzt und Morgen.“ Weiterlesen

CDU lehnt Steuererhöhungen auf Vorrat ab – Fraktionsvorsitzender Marcel Opladen begründet Ablehnung des städtischen Haushaltes

CDU-Fraktionsvorsitzender Marcel Opladen

In der jüngsten Ratssitzung begründete CDU-Fraktionsvorsitzender Marcel Opladen, warum die CDU-Fraktion den städtischen Haushalt 2024 ablehnt: „Für die CDU galt von Anfang an: Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit! So haben wir die Zeit intensiv genutzt, um unseren Fahrplan festzulegen. Aus diesem Grund haben wir, als wahrscheinlich letzte Fraktion, im März erklärt, die Steuern nicht erhöhen zu wollen. Diese Aussage gilt für die Jahre 2024, 2025 und darüber hinaus. Anders als von SPD, Grünen, USD und FDP behauptet, gab es keinen vorab abgestimmten Beschluss, in dem einer Steuerhöhung zugestimmt wurde. Von uns jedenfalls nicht! Es gab Vorschläge der Verwaltung, die zur weiteren Beratung innerhalb der Fraktionen dienten. Nach langer und intensiver Beratung sind wir zu der Meinung gelangt, dass eine Steuerhöhung uns nur eine kurzfristige Entlastung bieten würde, weil sie das substanzielle Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag nicht nachhaltig korrigiert. Das heißt, wenn wir nicht grundlegend etwas an unserer Ausgabenpolitik ändern, wird uns keine Steuererhöhung jemals über lange Zeit weiterhelfen können.

Unsere Botschaft lautet daher:

  • Wir lassen uns an unseren Aussagen messen!
  • Wir stehen zu dem, was wir gesagt haben!
  • Wir lehnen eine Steuererhöhung in diesem Jahr und auch einen Vorratsbeschluss für 2025 ab!“

Der vollständige Text seiner Rede kann hier gelesen werden.

CDU Hamminkeln stellt Antrag auf dem Bundesparteitag zur Beschrankung von Bahnübergängen

Charlotte Quik MdL

Mit zwei Delegierten ist der CDU-Stadtverband Hamminkeln beim nächsten CDU-Bundesparteitag in Berlin dabei: CDU-Kreisvorsitzende Charlotte Quik MdL und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Norbert Neß reisen kommenden Sonntag für den Parteikonvent nach Berlin. Tausend Delegierte aus ganz Deutschland treffen sich von Sonntag bis Mittwoch in der Bundeshauptstadt.

Norbert Neß

Auf der Tagesordnung stehen Vorstandswahlen sowie die Verabschiedung eines neuen Grundsatzprogramms. Dazu hat der CDU-Stadtverband über den Kreisverband einen Änderungsantrag eingebracht: „Zur Sicherheit aller Bürger sind alle Eisenbahnkreuzungen mit der besten technischen Sicherung (Bahnschranken) auszurüsten. Die zuständigen Gesetze (Eisenbahnkreuzungsgesetz) sind entsprechend zu ändern.“, fordern die Hamminkelner als Konsequenz aus der langwierigen Diskussion über die Sicherung der Bahnübergänge entlang des „Bocholter“ zwischen Hamminkeln und Bocholt. Die Antragskommission empfiehlt den Delegierten, den Antrag unter der Ordnungsnummer A175-Ä009 an Generalsekretär Carsten Linnemann zur Aufnahme ins Regierungsprogramm für die nächste Bundestagswahl 2025 zu verweisen. Begründung: „Aufgrund der Tatsache, dass die vorgenannten Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur eine erhöhte Unfallgefahr an den Eisenbahnkreuzungen bedeutet, ist eine technische Sicherung aller Bahnübergänge erforderlich.“

Für die Hamminkelner Christdemokraten ist das perspektivisch eine gute Nachricht, sagte CDU-Vorsitzender Neß: „Es ist gut und sinnvoll, wenn künftig alle Bahnübergänge beschrankt sein müssen. Für die vom Dauerhupen genervten Anlieger in Lankern nützt das aktuell und zeitnah leider noch wenig – erst Recht mit Blick auf den jüngst bekannt gewordenen Zeitplan der DB AG, die jetzt erst ab 2028 mit der Sanierung beginnen will. Diese Planung nehmen wir mit Verwunderung und Enttäuschung zur Kenntnis.“

CDU verteilt 666 Ostereier in Hamminkeln

Mit vier Infoständen ist die CDU am Karsamstag (30. März 2024) wieder in Brünen, Dingden, Hamminkeln und Mehrhoog präsent. „Wir sprechen mit den Bürgerinnen und Bürgern nicht nur im Wahlkampf, sondern sind regelmäßig vor Ort aktiv“, erläutert die stellvertretende CDU-Vorsitzende Stefanie Schulten-Borin, die die Ostereier-Aktion organisiert hat. Verteilt werden von den jeweiligen CDU-Ortsverbänden insgesamt 666 Ostereier sowie Grußkarten. Die Stände sind in Dingden von 8 bis 10 Uhr an der Bäckerei Wanders und in Brünen von 10 bis 12 Uhr auf dem Parkplatz des K&K-Marktes. in Hamminkeln stehen die CDU-Aktiven ab 7.30 Uhr vor der Bäckerei Overkamp und in Mehrhoog von 10 bis 12 Uhr vor Aldi.

Charlotte Quik lädt ein zum Girls‘ and Boys‘ Day 2024 im Landtag am Montag, 22. April

Bereits seit dem Jahr 2016 bietet der Landtag NRW einen Berufsinformationstag für Mädchen und Jungen an. Der diesjährige Girls‘ und Boys‘ Day findet am Montag, 22. April 2024, von 10.30 bis 14.30 Uhr im Landtag Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf statt.

„Sinn des Girls‘ und Boys‘ Day ist es, Mädchen und Jungen stärker für neue Berufsfelder zu interessieren, die von traditionell weiblichen oder männlichen Berufsbildern abweichen und mehr Zukunftschancen bieten“, betont die heimische Landtagsabgeordnete Charlotte Quik. „Der Aktionstag im Landtag bietet beispielsweise die Gelegenheit, Einblick in handwerkliche und technische Berufsfelder zu erhalten. Daneben wird es unter anderem durch Hochschulen oder die Bundeswehr eine Vielzahl an Informationsangeboten zu unterschiedlichen Berufen und Studiengängen geben. Gleichzeitig wird die politische Arbeit vorgestellt!“ Weiterlesen

CDU-Fraktion legt sich beim Haushalt fest – Keine Steuererhöhung!

CDU-Fraktionsvorsitzender Marcel Opladen

Nach intensiven Beratungen und neuen landesrechtlichen Haushaltsregeln legt sich die CDU in Hamminkeln nun fest, die Steuern nicht erhöhen zu wollen. „Die Haushaltssituation ist angespannt, aber eine Konsolidierung darf nicht nur auf der Einnahmeseite stattfinden, um dann am eigenen Verhalten nichts ändern zu müssen“, stellt der Fraktionsvorsitzende Marcel Opladen fest. Die Hamminkelner Christdemokraten wollen die neuen Regelungen des Landes nutzen, um sich wertvolle Zeit zu verschaffen. Diese Zeit soll intensiv genutzt werden, um Einsparpotenziale zu finden und umzusetzen. „Mit unserem Antrag zur Einrichtung einer Konsolidierungskommission und dem Antrag der Grünen auf Erstellung einer Prioritätenliste für investive Maßnahmen sind bereits zwei gute Werkzeuge vorhanden, die genutzt werden können, um verantwortungsbewusst Einsparmöglichkeiten zu erarbeiten“, stellt Opladen fest. Weiter sagt er: „Wenn wir solche Instrumente beantragen und dann einer Steuererhöhung zustimmen würden, bevor diese Instrumente zur Anwendung gekommen sind, hätten wir ja von Anfang an nicht an deren Wirksamkeit geglaubt.“ Aus der Sicht der CDU darf die Steuererhöhung nur das letzte Mittel sein, um den Haushalt zu sichern. Zu dieser Erkenntnis kann man nach Meinung der Fraktion aber erst gelangen, nachdem man alle Ausgaben genau betrachtet und analysiert hat. Abschließend stellt Opladen klar: „Es steht fest, dass wir in Hamminkeln den Gürtel enger schnallen müssen. Bisher wurden dafür vornehmlich die freiwilligen Leistungen in den Blick genommen. Wir müssen aber auch bereits beschlossene Investitionsmaßnahmen auf den Prüfstand stellen. Wir müssen uns fragen, was wir wirklich brauchen und was wir uns auch leisten können.“

Opladen: „Die Schuldzuweisungen des Bürgermeisters sind nicht fair.“

CDU-Fraktionsvorsitzender Marcel Opladen

Im Rahmen einer Pressekonferenz gaben Bürgermeister Bernd Romanski und Kämmerer Robert Graaf eine umfassende Stellungnahme zur aktuellen Haushaltsdebatte ab. Der Bürgermeister sprach dabei von einem notwendigen breiten politischen Konsens, schiebt die Verantwortung für die aktuelle Lage aber deutlich in die Richtung der Politik. Aus der Sicht der CDU-Fraktion ist dieses widersprüchliche Verhalten weder nachvollziehbar noch zielführend.

Die Schuldzuweisungen für die Verzögerung des Haushaltsbeschlusses und die damit verbundene vorläufige Haushaltsführung geben aus Sicht des CDU-Fraktionsvorsitzenden Marcel Opladen nicht die vollumfängliche Situation wieder. „Der Haushaltsbeschluss einer Gemeinde soll laut der geltenden haushaltsrechtlichen Gesetze einen Monat vor Beginn des Haushaltsjahres bei der Aufsichtsbehörde angezeigt werden. Hierzu ist eine Haushaltseinbringung im September oder Oktober notwendig. In anderen Kommunen ist dies gängige Praxis. In Hamminkeln wird diese Frist schon seit Jahren nicht beachtet“, kritisiert Opladen. Weiter sagt er: „Natürlich hätten wir auch bei einer frühzeitigeren Haushaltseinbringung die Neuregelungen aus dem Landtag jetzt noch nicht vorliegen, wir wären mit der Beratung aber möglicherweise bereits ein ganzes Stück weiter. Hier nun die Verantwortung für die Verzögerung allein auf die Politik zu schieben, ist nicht in Ordnung.“ Weiterlesen

Flotte Klänge zu Hering in allen Formen und Farben: CDU-Stadtverband läutet Fastenzeit mit Fischessen ein

Ausgewählte Teilnehmer beim Heringsessen (von links): Jörg Fischer, Marcel Opladen, Stefanie Schulten-Borin, Charlotte Quik MdL, Hans-Jürgen Kraayvanger und Heinz Breuer

Ein volles Haus begrüßte die stellvertretende CDU-Parteivorsitzende Stefanie Schulten-Borin beim diesjährigen Heringsessen des CDU-Stadtverbands. Die hiesige Landtagsabgeordnete Charlotte Quik, Beigeordneter Robert Graaf und Fraktionsvorsitzender Marcel Opladen zählen zu den mehr als 60 Gästen im Gasthof Buschmann in Ringenberg. Zum Beginn der Fastenzeit wurde traditionell Hering in allen Formen und Farben serviert: Ob als Filet oder im Salat. Dazu gab es ein flottes Unterhaltungsprogramm.

Verantwortlich für den Programmteil zeichnete der CDU-Ortsverband Mehrhoog unter Führung von Jörg Fischer. In seinen Auftaktworten plädierte er für die Errungenschaften Europas, die es bei der Europawahl im Juni zu verteidigen gelte. „Unsere Heimat profitiert davon, dass wir in Europa in Frieden und Freiheit leben.“ In wie üblich gereimter Form griff der Vorsitzende der Senioren-Union, Heinz Breuer, den Ball auf und verwies auf ein anderes, wichtiges Datum: „Die Senioren-Union schließt sich gerne an, aktiv in Gemeinschaft verbunden schon lang, in diesem Jahr schon 30 Jahr‘ ist die SU-Hamminkeln Jubilar!“ Hans-Jürgen Kraayvanger stellte als erster Vorsitzender und Mitgründer der Hilfsinitiative „Mehrhoog hilft“ schließlich das Programm und die Aktivitäten des Vereins in einem kurzen Vortrag vor.

Das Akkordeonorchester der städtischen Musikschule sorgt beim CDU-Heringsessen für musikalische Unterhaltung.

Das Akkordeonorchester der städtischen Musikschule unter Leitung von Helmi Sieg unterhielt die Gäste anschließend mit flotten Rhythmen. Udo Jürgens‘ „Ich war noch niemals in New York“ war ebenso mit dabei wie Nina Hagens Klassiker „Du hast den Farbfilm vergessen“ – ungewöhnliche Punk-Musik bei der CDU. Aber eben auch ein Titel, der zuletzt beim Zapfenstreich für die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel bei deren Abschied von einer Militärkapelle gespielt wurde.