CDU Dingden informiert über Breitbandausbau im Außenbereich

Schnelles Internet ist das Thema eines Informationsabends, zu dem der CDU-Ortsverband Dingden für Donnerstag, 2. Mai 2019, 19 Uhr, ins Vereinsheim von Grün-Weiß Lankern, Lankerner Schulweg, einlädt.

Der Ausbau mit Breitabend-Internet war zuletzt ins Stocken geraten, weil es nach Angaben der hiesigen Stadtverwaltung rechtliche Probleme bei der europaweiten Ausschreibung der Kommunen Hamminkeln, Schermbeck und Hünxe gegeben habe. Nunmehr sei erst 2022 mit dem Ausbau im Außenbereich zu rechnen. Geplant war ursprünglich bereits Mitte 2020. „Wir wollen alle Betroffenen in den Außenbereichen informieren und aufklären“, sagt der Dingdener CDU-Vorsitzende Bernhard Borgers, der gemeinsam mit Kreistagsmitglied Johannes Hoffmann und dem Lankerner Ratsvertreter Johannes Bauhaus die Initiative für den Infoabend ergriffen hat. „Natürlich brauchen wir schnelles Internet bis zur letzten Milchkanne!“

Die Verwaltungen in Hamminkeln, Schermbeck und Hünxe hatten die Ausschreibung vorbereitet – und aus Verfahrensgründen die Notbremse gezogen. Am Infoabend sollen nun Details diskutiert werden – mit Hamminkelns Bügermeister Romanski, der seine Teilnahme zugesagt hat. „Als Gast begrüßen wir Herrn Romanski, der Informationen zum weiteren Ablauf des Glasfaserausbaus geben und auf Fragen eingehen wird.“

Der CDU-Ortsverband Dingden lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu der Veranstaltung ein.

Pro Demokratie – Gegen Verringerung

Hervorgehoben

In diesen Tagen werden bei uns Unterschriften für ein Bürgerbegehren gesammelt, um den Stadtrat von heute 38 Mitgliedern auf 28 zu verringern. Wir, CDU und Grüne, haben uns bereits positioniert und im Rat dagegen gestimmt. 38 Ratsmitglieder sind genau richtig:

  • Damit die vielen Aufgaben vernünftig und sachgerecht bearbeitet werden.
  • Damit alle Ortsteile und Dörfer angemessen vertreten sind – auch die Kleinen.
  • Damit sich Politik gerade in unsicheren Zeiten nicht zurückzieht. Die Antwort auf Radikale und Hetzer heißt nicht „weniger Demokratie“, sondern muss „mehr Demokratie“ sein.

Unsere Stadt besteht aus sieben Dörfern: Brünen (mit Marienthal), Dingden, Hamminkeln, Loikum, Mehrhoog, Ringenberg und Wertherbruch. Wir nennen hier sieben Gründe, warum die Verkleinerung des Stadtrates aus unserer Sicht der falsche Weg ist.

Bemerkenswert ist der Kommentar der Rheinischen Post, der darauf hinweist, dass die Verkleinerung auf 28 Sitze für eine Stadt bis 8.000 Einwohner angemessen sei. Den Kommentar lesen Sie hier. Auch Politikwissenschaftler nennen Ernst zu nehmende wissenschaftliche Argumente gegen eine Ratsverkleinerung, die hier beschrieben werden.

Die Angaben zu den Auswirkungen der Verkleinerung entstammen einer Ratsvorlage der Stadt Hamminkeln vom 5. Dezember 2017, die hier geladen werden kann.