Erste digitale Pressekonferenz: Andreas Lips stellt Wirtschaftsprogramm der CDU vor

Andreas Lips in der VIdeokonferenz

Ein auf seine Initiative und von ihm erstelltes Wirtschaftsprogramm hat CDU-Bürgermeisterkandidat Andreas Lips heute in einem digitalen Pressegespräch vorgestellt. „Der Lockdown hat bereits gravierende wirtschaftliche Schänden verursacht, da Geschäfte Gaststätten und Produktionen geschlossen worden sind. Jetzt heißt es, die Wirtschaft vor Ort zu stärken und zu vernetzten, um den weiteren vorhersehbaren wirtschaftlichen Folgen zu begegnen oder dieselben zumindest abzumildern.“ CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Dieter Wigger erläuterte den Antrag zur Gründung einer städtischen Marketinggesellschaft. Parteichef Norbert Neß berichtete über den Fahrplan für den Wahlkampf – der diesmal aufgrund der Corona-Pandamie anders ablaufen wird als gewohnt.

Das Wirtschaftspapier zum Download: HIER
Der Antrag der CDU-Ratsfraktion zum Download: HIER

Als erste Zeitung hat „Der Weseler“ bereits berichtet: Hier der Link zum Online-Artikel.

Das aktuelle Interview: Wer ist eigentlich Andreas Lips?

FRAGE: „Wer ist eigentlich CDU-Kandidat Andreas Lips? – so lautete kürzlich die Frage in einer Tageszeitung. Können Sie ein wenig Licht ins Dunkel bringen?

ANDREAS LIPS: Sehr gern. Mein Name ist Andreas Lips und ich stamme aus Moers. Ich bin 43 Jahre alt und verheiratet. Nach der Schule war ich bei der Marine, habe danach Jura studiert. Ich bin Rechtsanwalt und habe nach dem Refereandariat in einer Kanzlei in Mönchengladbach gearbeitet. Seit fünf Jahren bin ich als Anwalt selbstständig.

FRAGE: Was qualifiziert einen Rechtsanwalt, Bürgermeister zu werden?

ANDREAS LIPS: Das Vorbereiten und Umsetzen politischer Beschlüsse hat jede Menge mit Jura zu tun. Hier habe ich ordentliches Rüstzeug. Und jede Menge praktischer Erfahrung, denn die Schwerpunkte meiner juristischen Arbeit sind Öffentliches Recht und Baurecht. Weiterlesen

CDU-Sprechstunden fanden gute Resonanz: Experten sprachen Klartext und warnten vor Leichtsinn

Ein positives Resümee zieht der Hamminkelner CDU-Vorsitzende Norbert Neß, nach der CDU-Bürgerwoche, die von Montag (27. April) bis Donnerstag (30. April) stattgefunden hatte. Die ursprünglich für Ende April vom Parteivorstand geplanten Abendveranstaltungen im Vorfeld der Kommunalwahl konnten in Corona-Zeiten nicht eingeladen werden. „Also haben wir unsere Veranstaltungen ins Internet verlegt, um mit Experten per Videokonferenz aus Region, Land und Bund über die aktuellen Herausforderungen zu sprechen.“ Mit der Resonanz zeigte sich Neß zufrieden: „Zwanzig bis dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an jedem der vier Abende teil – nicht nur CDU-Mitglieder, sondern auch andere Interessierte.“ CDU-Bürgermeisterkandidat Andreas Lips waren ebenso wie der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Dieter Wigger und die hiesige Landtagsabgeordnete Charlotte Quik als Dauergäste und Gesprächsteilnehmer dabei.

Für den CDU-Stadtverband Hamminkeln waren virtuelle Bürgersprechstunden echtes Neuland: „Da hat doch der Mailzugang für den ersten »Call« am Montagabend alle Angemeldeten gleich sechs- bis siebenmal erreicht, weil das Videosystem bei jeder Aktualisierung eine neue Mail versendet.“ Aber es sei gut, vor allem durch Corona bedingt, die neuen Medien einzusetzen. „Auch beim anstehenden Kommunalwahlkampf wird ja voraussichtlich nicht alles so sein wie gewohnt. Ob es große Kundgebungen geben kann oder wir von Haustür zu Haustür laufen, kann man heute noch nicht sagen“, sagte Neß: „Dann müssen wir unsere Angebote eben vom realen Marktplatz auf den virtuellen Marktplatz verlegen. Gut, dass wir damit jetzt Erfahrungen gesammelt haben!“

Neß sagte, dass gerade auch Politiker in diesen Zeiten mit gutem Beispiel vorangehen sollten: „Wir können nicht den Menschen sagen, sie sollen Zuhause bleiben. Und dann meinen, als Politikerin oder Politiker dürfen wir quasi eine Extrawurst braten und uns ständig mit Gesprächspartnern treffen oder Firmen besuchen. Da gibt es sicher der aktuellen Lage angemessenere und intelligentere Methoden für den Austausch.“

Neue Einblicke und Erkenntnisse lieferten alle vier Abende: Der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Frank Rock aus Hürth, begann am Montag direkt mit einer Entschuldigung. Da er schon eine halbe Stunde später zu einer Videokonferenz des Schulministeriums eingeladen war, ging es im Schnelldurchlauf durch alle brennenden Fragen. Rock appellierte an alle Akteure im Schulsystem, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Er sprach Klartext: „Auch Lehrer sollten sich nicht in Watte packen.“ Die Digitalisierung biete hier auch neue Chancen, sagte der ehemalige Rektor einer Grundschule.

Mit Dr. Michael Wefelnberg war am Dienstag nicht nur der Vorsitzende des Gesundheitspolitischen Arbeitskreises der CDU Wesel, sondern auch ein praktizierender Allgemeinmediziner mit dabei. Er war gleich doppelt zugeschaltet: Bild über Webcam, Ton über die Telefonleitung. „Viel Aufklärungsarbeit“ bei seinen Patienten und der Bevölkerung sieht er als ein Mittel gegen die Eindämmung des Corona-Virus. Die Welle sei zwar abgeebbt, aber die Schutzmaßnahmen seien weiterhin wichtig. Der Virus werde eben vor allem über die Atemwege übertragen, deshalb sei jetzt der Mundschutz so wichtig. Eine wichtige Schlüsselfrage sei: „Wie lange können wir uns das Abwürgen der Wirtschaft noch leisten?“

Erste Antworten darauf lieferte die CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik am Mittwochabend. Sie arbeitet in den Ausschüssen für Wirtschaft und Familie im NRW-Parlament. Ein aktuelles Thema war der Vorschlag von Niedersachsen, Baden-Württemberg und NRW, in drei Phasen die Tourismus- und Gastronomieangebote wieder hochzufahren. Eine engagierte Diskussion auch über die hiesige Gastronomie und ihre Anliegen schloss sich an. Charlotte Quik resümierte das virtuelle Diskussionsangebot: „Definitiv eine tolle Sache, von der ich mir wünsche, dass sie die Corona-Zeit überdauert!“

Das Finale der CDU-Bürgerwoche bildete die Sprechstunde mit der CDU-Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin Sabine Weiss am Donnerstag. „Und apropos Finale: auch der Wiederbeginn der Bundesliga und des Amateurfussball war eines von vielen Themen. Sabine Weiss‘ Position war auch nach den gestrigen Beschlüssen von Kanzlerin und Ministerpräsidenten klar: „Vorsichtig und Schritt für Schritt vorangehen ist wichtig – nicht übereilt!“