CDU-MIT fordert zügige Elektrifizierung des „Bocholter“: Unverständnis über „bockige“ Reaktion des Bürgermeisters

Die Mittelstandsvereinigung der CDU in Hamminkeln fordert Rat und Verwaltung auf, den Ausbau der Bahnstrecke Wesel – Bocholt nicht durch Klagen zu verzögern. „Es ist eines der wichtigsten Nahverkehrsprojekte auf unserem Stadtgebiet. Dazu gibt es erheblich mehr Sicherheit an der Strecke“, sagte Vorsitzender Ulrich Erens. „In Dingden einsteigen, einmal umsteigen, und schon ist man in Peking oder sonst wo auf der Welt! Wir haben viele Pendler, die zukünftig anstatt des Autos die Bahn nutzen werden“, ist sich Erens sicher, da Taktung und Fahrzeiten sich verbessern. Das schont Ressourcen und entlastet die Straßen.

„Der Umweltgedanke scheint im Rathaus nur bei eigenen Projekten zu zählen“, kritisiert Erens. Auch muss man in Wesel Richtung Düsseldorf nicht mehr umsteigen, was vor allem für viele Ältere Menschen von großem Vorteil ist. Gleiches gilt für Mitbürger und Mitbürgerinnen mit einen Handicap. Völlig unverständlich ist die „bockige“ Reaktion des Bürgermeisters, findet die MIT. Als das Projekt vor Jahren Thema war, wurden Kosten in Höhe von über einer Million Euro genannt. Jetzt ist nur noch ein Bruchteil zu schultern. Rechnet man die positiven Aspekte dagegen, kann Hamminkeln nur gewinnen. Neben den Pendlern werden auch Wirtschaft, Tourismus und Handel durch dieses wichtige Infrastrukturprojekt profitieren und damit auch die Stadt!

Dass der Haushalt die Mittel nicht hergibt, glaubt die CDU-MIT nicht. Es ist sicherlich möglich, Mittel umzuschichten. „Wer Geld für unsinnige Absperrungen von Parkplätzen auf dem Marienplatz kurzfristig zur Verfügung stellen kann, wird dies auch für dieses wichtige Projekt schaffen“, ist man sich im MIT-Vorstand einig. Und welche der betroffenen Weg von öffentlichem Interesse sind, wurde schon in der aufwendigen Untersuchung zum Wirtschaftswegekonzept festgelegt!