Immer ein offenes Ohr für unsere Landwirte: NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen folgt Einladung der CDU-Hamminkeln – Konstruktiver Austausch auf dem Hof von Wilhelm Kleine-Besten in Marienthal

Zu Besuch in Marienthal: Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen mit der CDU-Delegation (Foto: Axel Schepers)

Pünktlich und bei strahlender Sonne traf NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen auf dem Hof von Wilhelm Kleine-Besten ein. Die Begrüßung durch den Stadtverbandsvorsitzenden Norbert Neß, die Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Charlotte Quik und den Gastgeber war sehr herzlich – und ging aus gutem Grund schnell, denn: Es gab wie immer viel zu besprechen. Unter den geladenen Gästen waren Landrat Ingo Brohl, der Vorsitzende der Kreisbauernschaft Johannes Leuchtenberg, Hamminkelns Ortslandwirt Jens Buchmann, CDU-Bürgermeisterkandidat Sascha Lippe, der Fraktionsvorsitzende Marcel Opladen, die Kreistagsmitglieder Johannes Hoffmann und Udo Bovenkerk und zahlreiche Landwirte aus der Umgebung.

Auch wenn die Veranstaltung kurz vor der Europawahl stattfand, hatte sie einen anderen Schwerpunkt, wie der Stadtverbandsvorsitzende Norbert Neß klar hervorhob. „Uns ist es mit dem Besuch der Landwirtschaftsministerin ein Anliegen, die Anfang dieses Jahres lautstark und vielfältig artikulierten Proteste auch der hiesigen Landwirtschaft politisch aufzugreifen. Dies war eine Forderung der demonstrierenden Landwirte. Wir greifen sie auf, in dem wir unsere Ortslandwirte zum Gespräch eingeladen haben. Das ist genau das, was in vielen Medien gefordert worden ist angesichts, dass nämlich konkret gehandelt wird, um die Themen anzugehen.“

Ministerin Gorißen betonte, sie sei permanent auf den Höfen und höre sich direkt die Sorgen und Nöte der Landwirte an. In einem konstruktiven Austausch versprach die Ministerin, Anregungen, Beschwerden und auch die große Zustimmung, die ihr entgegen gebracht wurde, mitzunehmen. Die Palette der angesprochenen Themen war umfangreich und reichte von der Reduktion von Pflanzenschutzmittel über die überbordende Bürokratie zur Stoffstrombilanz bis zur Kürzung der Agrardiesel-Zuschüsse durch die Bundesregierung. Die Botschaft der Ministerin war klipp und klar: Sie und die NRW-Landesregierung stünden klar an der Seite der heimischen Landwirte. Eine Aussage, die nicht nur die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik deutlich bestätigte, sondern auch der Vorsitzende der Kreisbauernschaft, Johannes Leuchtenberg: „Ich kann gar nichts anderes sagen, als dass sie ein offenes Ohr für uns hat. Man fühlt sich bei uns gut aufgehoben.“ Auch Thomas Neu, Brüner Ratsmitglied und Landwirt, der in Berlin Anfang des Jahres mit demonstriert hatte, meldete sich zu Wort: „Dass der Bundestag die Forderung nach Einführung einer Risikoausgleichsrücklage für Unternehmen der Landwirtschaft von der Tagesordnung genommen hat, verstehe ich nicht.“

Der Stadtverbandsvorsitzende Norbert Neß zeigte sich nach der Aussprache und einem Hofrundgang sehr zufrieden: „Wir sagen der Ministerin klar, was Sache ist und sind gespannt auf ein Feedback aus Düsseldorf zu gegebener Zeit. Und ich freue mich, dass unser CDU-Bürgermeisterkandidat Sascha Lippe sich schon vielfältig eingebracht hat und so positiv aufgenommen worden ist.“