Europakandidat Dr. Stefan Berger in Dingden und Brünen: Europathemen auf lokaler Ebene angesprochen

Die EU-Vogelschutzrichtlinie und Landwirtschaftsthemen standen im Mittelpunkt des Europakandidaten Dr. Stefan Berger beim CDU-Stadtverband Hamminkeln. Vorsitzender Norbert Neß begrüßte den MdEP-Bewerber am Morgen zunächst in Dingden. Gemeinsam mit Anwohnern der Krechtinger Straße wurden hunderte Krähennester in Augenschein genommen. Europa-Richtlinien und Bundes-Gesetze machen das Vergrämen oder Umsiedeln bislang nicht möglich. Berger und CDU-MdL Charlotte Quik sagten zu, das Thema nun auch auf Landesebene erneut anzubringen. Anwohner verwiesen beim Ortstermin darauf, dass es in Bayern Möglichkeiten gebe, die ungeliebten Saatkrähen aus Ortslagen herauszuhalten. Warum sei dies in NRW nicht möglich?

Anschließend ging es zum Bauernhof von Wilhelm Kleine-Besen nach Marienthal. Der Milchviehbetrieb verfügt über eine Grüße von 90 ha und  beherbergt 160 Milchkühe. Dr. Berger will sich in Brüssel für den Erhalt der landwirtschaftlichen Strukturen stark machen – auch für mittlere und familiengeführte Betriebe. Wörtlich sagte er: „Eine Gesellschaft muss sich selbst ernähren können. Ich habe ein Herz für die Anliegen der Landwirte. Ohne die familiäre Landwirtschaft gibt es keine engen Kreisläufe.“

Die Landwirte forderten konkret: Keine erneute Verschärfung der Düngeverordnung, die Umsetzung der Düngeverordnung von 2017 beansprucht die Landwirte bereits stark. Grundlegende Vorstellungen einer europaweiten gemeinsamen Agrarpolitik wurden ebenfalls skizziert: Kürzungen lehnen die Landwirte ab. Politik, Verwaltung und Handel müssen solche Rahmenbedingungen schaffen, die landwirtschaftlichen Betrieben auskömmliche und verlässliche Perspektiven verschafft. Weniger Bürokratie. Keine Wettbewerbsverzerrung durch unterschiedlich strikte Auslegung der Gesetze in den Mitgliedsstaaten.

Von Terrorveganern, Güllesturm und Lokalpolitik: Knackige Worte und flotte Blasmusik beim Aschermittwoch der CDU 

Landwirt Dirk Nienhaus unterhielt die Gäste beim CDU-Fischessen.

Mit einem veränderten Konzept wartete der CDU-Stadtverband Hamminkeln beim diesjährigen Fischessen an Aschermittwoch auf: Mehr Wortbeiträge als in den Vorjahren standen im Mittelpunkt der traditionellen Veranstaltung. Der langjährige Moderator Heinz Breuer, Chef der Senioren-Union, hatte die Leitung in diesem Jahr an Stefanie Schulten-Borin weitergegeben. Die Ratsfrau aus Brünen erfüllte ihre Premiere mit Charme, Witz und Bravour.
Zunächst begrüßte CDU-Vorsitzender Norbert Neß die Gäste im vollbesetzten Saal im Gasthof Buschmann in Ringenberg. Unter den Teilnehmern: Bürgermeister Bernd Romanski mit dem Verwaltungsvorstand sowie CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik. Neß begrüßte zu Beginn den musikalischen Haupt-Akt: „Ein Bläser-Ensemble aus Loikum – man könnte aber auch sagen: Das Blasorchester ist heute quasi inkognito hier“, sagte er mit Blick auf die große Combo, die aus zahlreichen Mitgliedern des Loikumer Vereins bestand. Der Loikumer CDU-Vorsitzende Bernhard Meißen hatte seine Musikerkollegen für den Aschermittwochstermin privat zusammengetrommelt. Und die zeigten große Spielfreude: Vom Marsch „Wir in NRW“ zu Beginn bis hin zum Medley „Stets treu“.

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CDU-Mittelständler irritiert durch Pro Mittelstand!

„Eigentlich muss sich der Münnich-Verein in Contra Mittelstand umbenennen“, so Dr. Ulrich Erens nach Lektüre der Tageszeitungen in den vergangenen Tagen. „Es ist wahrscheinlich die einzige Mittelstandsvereinigung in Deutschland, die gegen eine Steuersenkung ist. Unglaublich!!!“, so Erens weiter.

Zur Erinnerung: vor fast genau vier Jahren ist es zum Bruch zwischen Münnich und der CDU gekommen, weil CDU und Grüne seinerzeit der Verwaltung gefolgt waren, die eine Steuererhöhung als zwingend dargestellt und entsprechend begründet hatten. Nur so konnte es vermieden werden, dass Hamminkeln nicht in die Haushaltssicherung rutscht. Jetzt ist Pro Mittelstand genau gegenteiliger Meinung? Ist dies auch die Meinung aller Mittelständler, für die Pro Mittelstand spricht?

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Närrischer Landtag 2019: Das Brüner Prinzenpaar Andre II. und Stefanie III. feiert auf Einladung von Charlotte Quik in der Bürgerhalle

Der Landtag von Nordrhein-Westfalen hatte auch in diesem Jahr wieder Prinzenpaare, Dreigestirne, Prinzessinnen und Prinzen aus ganz NRW zu einem Empfang und einem närrischen Rahmenprogramm in seine Bürgerhalle eingeladen. Über einhundert Tollitäten aus allen Regionen von Nordrhein-Westfalen waren am Dienstag, 19. Februar, ab 16 Uhr zu Gast im großen Foyer. Die heimische Landtagsabgeordnete Charlotte Quik feierte gemeinsam mit dem Weseler Prinzenpaar Christian I. (Herbers) und Sonja I. (Herbers), das von Prinzenführer Luc Eben begleitet wurde, sowie dem Brüner Prinzenpaar Andre II. (Biesemann) und Stefanie III. (Biesemann). Die Gäste aus Hamminkeln wurden von Dirk Moschüring begleitet. „Der Karneval gehört zur Identität unseres Landes und auch unserer Region“, so Charlotte Quik. „Die Kartenkontingente für den Närrischen Landtag sind stets restlos vergriffen und streng kontingentiert. Das beweist die große Beliebtheit dieser Veranstaltung, hat allerdings auch zur Folge, dass ich nicht so viele Gäste habe einladen können, wie ich es gern gewollt hätte.“

Der Empfang der Tollitäten im Landtag hat Tradition. „Immer kurz vor dem Rosenmontag zeigen die jecken Ehrengäste im Landesparlament, wie bunt und vielfältig der Karneval in Nordrhein-Westfalen und auch bei uns in der Region ist“, erklärt Charlotte Quik.

CDU lädt ein: Informationsveranstaltung zum Kiesabbau am 15. Februar 2019 mit Henning Rehbaum MdL

Henning Rehbaum MdL

Das Thema Kiesabgrabungen im Kreis Wesel treibt die Menschen zurzeit in heftigstem Maße um in Kamp-Lintfort, in Alpen, in Wesel und in Hamminkeln, aber auch im Kreis  Kleve, insbesondere in Rees. Der im Entwurf vorliegende Regionalplan Ruhr (RPR) gibt Anlass zu vielen heftigen Diskussionen am Niederrhein und vor Weihnachten sogar Demonstrationen vor dem Kreishaus Wesel und zuletzt Fackelzügen in der Bönninghardt. Aber auch die Änderung des LEP (Landesentwicklungsplan) mit seiner Verabschiedung im 1.Halbjahr 2019 wird direkte Auswirkungen zum Kiesabbau am Niederrhein und damit in den RPR entfalten.

Um den betroffenen Bürgern bei diesen Diskussionen und auch Irritationen Gelegenheit zu geben, diese vorzutragen und auch einzubringen in den laufenden Prozeß zum RPR und dem Gesetzgebungsverfahren zum LEP veranstaltet die CDU Hamminkeln eine für alle Bürger am Niederhein offene Informationsveranstaltung. Sie findet statt am Freitag, 15. Februar 2019 um 18.30 Uhr im Landhaus Ridder, Bocholter Straße 41, Hamminkeln-Dingden. Weiterlesen

Offener Brief: Zeitpunkt für Steuersenkungen ist jetzt da!

Mit einem Offenen Brief wendet sich die CDU-Hamminkeln an die Bürgerschaft in Hamminkeln. Der Text kann hier auch als PDF geladen werden.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 21. Februar 2019 wird der Rat der Stadt Hamminkeln den Haushalt beschließen. Die CDU-Ratsfraktion Hamminkeln hat sich intensiv damit befasst. Wir möchten die zu erwartenden Überschüsse an die Bürgerinnen und Bürger zurückgeben. Oder anders gesagt: Die kommunalen Steuern senken! Konkret fordern wir: Die Hebesätze für die Grundsteuer A sollen von 340 auf 265 Prozent, bei der Grundsteuer B von 650 auf 508 Prozent und bei der Gewerbesteuer von 452 auf 447 Prozent reduziert werden.

Vor vier Jahren mussten diese Steuerhebesätze deutlich erhöht werden. Sie erinnern sich an die damals geführten Debatten. Der Schritt ist uns nicht leichtgefallen und wir haben immer gesagt: Wenn die Lage es erlaubt, werden wir die Steuern wieder senken. Dieser Zeitpunkt ist jetzt da. Kritiker des CDU-Antrags sagen, dass die für Steuersenkungen nötigen Mittel nicht zur Verfügung stünden. Die Rede ist von rund 1,5 Mio. Euro zusätzlich pro Jahr (bei einem Haushaltsvolumen von insgesamt 73,2 Mio. Euro).

Zwei Argumente machen deutlich, dass die städtische Kassenlage die Senkungen ermöglicht:

  1. In den vergangenen Jahren wurde stets mehr eingenommen als geplant. Die Verwaltung hat die Einnahmen immer konservativ geschätzt. Und konservativ gewirtschaftet. Das ist löblich. Im Ergebnis konnten somit in den Jahren 2016 und 2017 bei Grundsteuer B und Gewerbesteuer zusammen rund 4,2 Mio. Euro mehr eingenommen werden als vorher geschätzt. Wir gehen davon aus, dass auch die Prognosen für 2019 niedriger sind als tatsächlich eingenommen wird. An dieser Stelle der Hinweis auf die liquiden Mittel der Stadt: Über 14 Mio. Euro liegen auf den städtischen Konten!
  2. Das finanzielle Polster ist ausreichend. Die Verwaltung sagt, dass sich zu wenig Geld in den Rücklagen befinde (sog. Ausgleichsrücklage und allgemeine Rücklage). Zusätzlich stehen aber Mittel von über 4,8 Mio. Euro als Rückstellung für die Instandhaltung städtischer Gebäude und Bauwerke im Haushalt, davon allein 2,8 Mio. Euro für energetische Sanierung. Alle per Rückstellung aufgelisteten Maßnahmen lassen sich nicht in einem Haushaltsjahr realisieren.

Der CDU-Antrag für die Steuersenkungen führt zur Entlastung des Steuerzahlers und der heimischen Wirtschaft. Deshalb werben wir auch bei Ihnen für unsere Forderung und bitten um Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Neß (CDU-Stadtverbandsvorsitzender) und Dr. Dieter Wigger (CDU-Fraktionsvorsitzender)

„Kleiner Kies-Gipfel“ im Landtag: Charlotte Quik bringt Landes- und Lokalpolitiker, Vertreter der Initiativen und der Kreisbauernschaft aus dem Kreis Wesel an einen Tisch

Charlotte Quik, CDU-Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Wesel, hatte gestern zum „Kleinen Kies-Gipfel“ in den Landtag nach Düsseldorf geladen. Die fachlich zuständigen Landespolitiker der regierungstragenden Fraktionen CDU und FDP, Lokalpolitiker, Vertreter der Initiativen und der Kreisbauernschaft waren ihrer Einladung gefolgt und diskutierten über die aktuelle Kies-Problematik im Kreis Wesel.

Am Tisch saßen unter Moderation von Charlotte Quik folgende Gesprächsteilnehmer:  Henning Rehbaum (Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion), Dr. Günther Bergmann (CDU, Landtagsabgeordneter aus dem Kreis Kleve), Josef Hovenjürgen (CDU, Landtagsabgeordneter, Generalsekretär der NRW-CDU und Vorsitzender der Verbandsversammlung der Regionalverbandes Ruhr (RVR)), Jörn Freynick (Sprecher für Landesplanung der FDP-Landtagsfraktion), Stephan Haupt (FDP, Landtagsabgeordneter aus dem Kreis Kleve), Norbert Neß (CDU-Stadtverband Hamminkeln) Udo Bovenkerk (CDU-Kreistagsfraktion Wesel), Johannes Hoffmann (CDU-Kreistagsfraktion Wesel), Herbert Oymann (Ortsvorsteher Alpen), Sascha van Beek (Gemeindeverbandsvorsitzender CDU Alpen), Günter Helbig (Fraktionsvorsitzender CDU Alpen), Thomas und Anna-Marie Hommen (FDP Alpen), Johannes Bauhaus (CDU-Ratsfraktion Hamminkeln), Johannes Leuchtenberg und Stephan Ufer (Kreisbauernschaft Wesel) sowie Vertreterinnen und Vertreter der Heier-Kiesgegner Alpen-Bönninghardt, der IG Dachsbruch Kamp-Lintfort sowie des Bürgerforums Lackhausen. Weiterlesen

CDU-Neujahrsempfang: Oliver Wittke fordert zum „Mitmischen und Einmischen“ auf

Gastredner Oliver Wittke fordert: „Mitmischen und Einmischen“

Appelle mit Blick auf die Europawahl am 26. Mai 2019 prägten den diesjährigen Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbands Hamminkeln. Vorsitzender Norbert Neß begrüßte als Gastredner den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsminister, Oliver Wittke MdB, im Hamminkelner Rathaus. Für Wittke war es der zweite Auftritt im Rahmen des CDU-Neujahrsempfangs: Anfang der 2000er-Jahre war er schon einmal in Hamminkeln zu Gast, damals noch als Oberbürgermeister von Gelsenkirchen.

In seiner Rede forderte Wittke die Gäste zum „Mitmischen und Einmischen“ auf. Themen wie Globalisierung, Digitalisierung und demografischer Wandel forderten aktives politisches Handeln. Nicht nur den Berufspolitikern dürfe die Gestaltung der Politik überlassen bleiben. Wörtlich sagte er: „Politik ist zu wichtig, um sie denen zu überlassen, die dafür bezahlt werden.“ Gerade bei der Europawahl sei es auch wichtig, die Errungenschaft der Europäischen Einigung zu zeigen. „Europa ist gelungen.“ Die Institution sei ein Garant für Frieden, Freiheit und Wohlstand. Mit Blick auf den demografischen Wandel forderte Wittke dazu auf, auch die aktive Phase nach dem beruflichen Ruhestand stärker in den Blick zu nehmen. Weiterlesen

CDU will Grund- und Gewerbesteuern in 2019 senken: „Wir möchten Überschüsse aus dem Haushalt an die Bürgerinnen und Bürger zurückgeben“

Fraktionsvorsitzender Dr. Dieter Wigger

Steuern runter: Erneut fordert die CDU-Ratsfraktion in ihren Anträgen zum Haushalt 2019 die Senkung der kommunalen Steuern. Die Hebesätze für die Grundsteuer A sollen von 340 auf 265 Prozent, bei der Grundsteuer B von 650 auf 508 Prozent und bei der Gewerbesteuer von 452 auf 447 Prozent reduziert werden. Diese Forderung ist Ergebnis der CDU-internen Beratungen zum Haushalt 2019, der am 21. Februar durch den Stadtrat beschlossen werden soll. „Der städtische Haushalt macht dank konservativer Schätzungen und konservativer Haushaltsführung genug Überschüsse. Wir möchten diese Überschüsse an die Bürgerinnen und Bürger zurückgeben“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Dieter Wigger. Am vergangenen Montag hatte sich die CDU-Ratsfraktion mit der Verwaltungsspitze um Bürgermeister Romanski dazu ausgetauscht.

In der Begründung zum CDU-Haushaltsantrag heißt es wörtlich: „Im Jahre 2015 wurden die Hebesätze deutlich erhöht. Dies war damals zum Haushaltsausgleich erforderlich. Der entsprechende Schritt ist dem Rat nicht leicht gefallen, stand aber auch unter dem Vorbehalt, dass zu gegebener Zeit die Hebesätze wieder gesenkt werden.“ Wigger: „Diese Zusage wollen wir jetzt einlösen!“ Die CDU-Fraktion hatte bereits 2017 die Reduzierung des Gewerbesteuersatzes um 5 Prozentpunkte gefordert, im Stadtrat stimmen SPD, Grüne, USD und FDP jedoch dagegen. Die CDU begrüßt, dass USD und Grüne ebenfalls Steuern senken wollen. „Aber warum bis 2020 warten, wenn die Voraussetzungen jetzt schon gegeben sind? Wir laden alle Fraktionen dazu ein, mit uns gemeinsam kluge Beschlüsse für das Wohl der Bürgerinnen und Bürgern zu fassen.“ Weiterlesen

Frohe Weihnachten!

Egal, was manche meinen, an den Feiertagen tun zu müssen: Wir feiern an Weihnachten die Geburt Jesu Christi und wünschen allen Besuchern unserer Homepage ein gesegnetes Fest und ein frohes, neues Jahr 2019!

CDU-Stadtverband und CDU-Ratsfraktion Hamminkeln